Institut IRE

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    Board of Patrons

    Das IRE wurde aus dem Wunsch geboren, die Regionen und Städte Europas zu stärken. Zusammen mit den operativen Instrumenten erfordert ein solcher Wunsch auch eine hochrangige Unterstützung. Um diese Pflicht zu erfüllen, unterstützen bekannte und wichtige Menschen des öffentlichen Lebens in Europa die IRE durch die Unterzeichnung einer öffentlichen Erklärung. Diese Erklärung verkörpert die Ideen und Visionen des IRE, und die Unterstützung des Vorstandes dient als Zeugnis für unsere Glaubwürdigkeit sowie unsere Hingabe an die europäischen Grundsätze des Friedens, der Solidarität und der Subsidiarität.

    Das Institut der Regionen Europas als europäische, überregionale, überparteiliche und unabhängige Einrichtung für alle Regionen und Kommunen Europas innerhalb und außerhalb der EU hat sich zum Ziel gesetzt, die politische und wirtschaftliche Position der Regionen und Kommunen Europas zu stärken. Die Tätigkeit des IRE entspricht daher der Idee des „Europa der Regionen“ auf der Basis des Subsidiaritätsprinzips, das eine der tragenden Säulen der Europäischen Union darstellt und auch im Vertrag von Lissabon festgelegt ist.

    Die folgenden Personen unterstützen die Zielsetzung des Instituts der Regionen Europas (IRE) und erklärten sich damit einverstanden, Mitglieder des „Board of Patrons“ zu sein:
     

    IRE Board of Patrons

    Elmar BROK - Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments

    Elmar Brok (*14. Mai 1946) ist ein deutscher Politiker der Christlich Demokratischen Union (CDU). Er ist seit 2012 Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments. Dieses Amt hatte er bereits von 1999 bis 2007 inne. Brok gehört seit 1980 ununterbrochen dem Europäischen Parlament an und ist damit dienstältestes Mitglied des Europäischen Parlaments, für welches 1979 die ersten direkten Europawahlen stattfanden. Brok ist seit November 2013 Präsident der Union der Europäischen Föderalisten (UEF).

     

    Dr. Jerzy BUZEK - Mitglied des Europäischen Parlaments und  ehemaliger Ministerpräsident Polens

    Buzek (* 3. Juli 1940) ist ein polnischer Politiker des liberalkonservativen Spektrums (heute PO). Er war von 1997 bis 2001 Ministerpräsident Polens und von 2009 bis 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Als Ministerpräsident erreichte er den NATO-Beitritt und verhandelte die Bedingungen für EU-Beitritt seines Landes. Er stand dem Europaparlament während der Eurokrise und nach den Kompetenzerweiterungen im Vertrag von Lissabon vor. Er gilt als Experte für Energie- und Außenpolitik

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    Dr. Luis DURNWALDER - Ehemaliger Landeshauptmann Südtirol

    Bildergebnis für luis durnwalderLuis Durnwalder studierte Agrarwissenschaften an der Universität für Bodenkultur in Wien. Während seines Studiums begann Durnwalder, sich politisch zu engagieren, und amtierte von 1964 bis 1965 als Vorsitzender der Südtiroler Hochschülerschaft.

    1967 wurde Durnwalder Direktor des Südtiroler Bauernbunds, 1969 als Kandidat der Südtiroler Volkspartei Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Pfalzen. 1973 konnte er ein Mandat für den Südtiroler Landtag und damit gleichzeitig für den Regionalrat Trentino-Südtirol erringen. Nach den Landtagswahlen 1978 wurde er Mitglied der Landesregierung und übernahm als Landesrat im Kabinett Magnago V  das Ressort Landwirtschaft. Von 1989 bis 2014 stand er der Landesregierung in als Landeshauptmann vor. In den Jahren 2004–2006 und 2009–2011 übernahm er turnusgemäß zusätzlich die Präsidentschaft der Region Trentino-Südtirol.

     

    Dr. Benita FERRERO-WALDNER - ehemalige EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik

    Ferrero-Waldner (* 5. September 1948 in Salzburg) ist eine österreichische Diplomatin sowie Politikerin (ÖVP) und war von 2000 bis 2004 Österreichische Außenministerin unter Wolfgang Schüssel und 2004 bis 2010 Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik unter José Manuel Barroso. Sie ist Präsidentin der EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung. Seit dem 12. Februar 2010 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft.

     

    Hubert von GOISERN - Liedermacher und Weltmusiker

    Eigentlich Hubert Achleitner (* 17. November 1952 ) ist ein österreichischer Liedermacher und Weltmusiker. Seine Mischung von Rockmusik mit Elementen traditioneller Volksmusik macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Neuen Volksmusik, genauer des Alpenrock.

    Er gilt als Erfinder dieses Genres. Der Künstlername „von Goisern“ spielt auf seinen Heimatort an. Die Texte des Musikers sind oft politisch.

     

    Dr. Johannes HAHN - EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen (ruhend gestellt)

    Hahn (* 2. Dezember 1957 in Wien) ist ein österreichischer Politiker der ÖVP und seit dem 1. November 2014 EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen in der Kommission Juncker. Zuvor war er bereits seit 10. Februar 2010 EU-Kommissar für Regionalpolitik in der Kommission Barroso II und vom 11. Jänner 2007 bis 26. Jänner 2010 österreichischer Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.

    In seiner Rolle als EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen hat Kommissar Hahn gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini eine umfassende Reform der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) in die Wege geleitet. EU-Kommissionspräsident Juncker hatte den Kommissar mit der Durchführung dieser Reform beauftragt.

     

    Dr. Ivo JOSIPOVIĆ - ehemaliger Präsident der Republik Kroatien

    Josipović (* 28. August 1957 in Zagreb) ist ein kroatischer Politiker, Rechtswissenschaftler und Komponist. Vom 19. Februar 2010 bis zum 15. Februar 2015 war er Präsident Kroatiens.

    Neben dem Jurastudium nahm Josipović ein Kompositionsstudium an der Musikakademie Zagreb unter Stanko Horvat auf und schloss es 1983 ab. Von 1987 bis 2004 war er dort ebenfalls als Dozent tätig. Josipović komponierte über 50 Stücke, von denen einige zum Standardrepertoire internationaler Künstler gehören. 1985 erhielt er den ersten Preis der Europäischen Rundfunkunion (EBU) für seine Komposition Samba de Camera, die 1999 auch den Porin-Musikpreis erhielt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören ebenfalls Igra staklenih perli (Glasperlenspiel) für Klavier und Tuba Ludens. Seit 1991 ist er Präsident der Zagreber Musikbiennale (MBZ).

     

    Jean-Claude JUNCKER - Präsident der Europäischen Kommission (ruhend gestellt)

    Juncker (* 9. Dezember 1954) ist ein luxemburgischer Politiker. Seit dem 1. November 2014 ist er Präsident der Europäischen Kommission. Er ist Mitglied der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV/PCS). Von 1989 bis Juli 2009 war er Finanzminister und von 1995 bis Dezember 2013 Premierminister von Luxemburg. Juncker war zuletzt der dienstälteste Regierungschef in der Europäischen Union. Von 2005 bis 2013 war er zudem Vorsitzender der Euro-Gruppe.

    Junckers Positionen sind entsprechend denen der CSV gemäßigt konservativ-marktwirtschaftlich und christdemokratisch, wobei ihm die Sozialpolitik sehr wichtig ist. So setzte Juncker sich 2006 für eine „soziale Relance der EVP“ ein. Juncker gilt als dem Europäischen Föderalismus nahestehend.

     

    Borut PAHOR – Slowenischer Staatspräsident 

    Bildergebnis für borut pahor

    (* 2. November 1963 in Postojna, Jugoslawien) ist amtierender slowenischer Staatspräsident. Zwischen November 2008 und Januar 2012 bekleidete er das Amt des Ministerpräsidenten.1987 machte Pahor sein Diplom in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Von 1990 bis 1992 war er Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der Republik Slowenien, ab 1992 Mitglied der Staatsversammlung, von 2000 bis 2004 deren Präsident. Im selben Jahr wurde er als Kandidat der Socialni demokrati in das Europäische Parlament gewählt, er gehörte der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas an. Am 21. September 2008 gewann seine Partei mit ihm als Spitzenkandidat die Parlamentswahl in Slowenien. Er wurde von der Nationalversammlung am 7. November 2008 zum Ministerpräsidenten gewählt. Am 2. Dezember 2012 gewann er die Präsidentschaftswahl.

     

    Dr. Erwin PRÖLL - ehemaliger Landeshauptmann von Niederösterreich

    Dr. Erwin Pröll wurde in eine Weinbauernfamilie geboren. Nach der Matura in Tulln und dem Präsenzdienst beim Bundesheer studierte er an der Universität für Bodenkultur. Noch vor seiner Promotion wurde er 1972 in den Österreichischen Bauernbund geholt und dort bald wirtschaftspolitischer Referent.  Seine politische Karriere begann er im Ortsbauernrat. Bereits mit 33 Jahren wurde er in die Niederösterreichische Landesregierung gewählt. Von 1992 bis 2017 war er Landeshauptmann und Landesparteiobmann. 

    Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elisabeth (geboren 1950 in Wien als Elisabeth Terebesy) hat er vier Kinder. Er ist der Onkel des ehemaligen österreichischen Bundesministers für Finanzen und Vizekanzlers Josef Pröll.

     

    Dr. Wolfgang SCHÜSSEL – Altbundeskanzler, Österreich

    Schüssel (* 7. Juni 1945 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (ÖVP). Er gehörte ab 1989 der österreichischen Bundesregierung an und war von 1995 bis 2007 Bundesparteiobmann der ÖVP. Vom 4. Februar 2000 bis zum 11. Jänner 2007 war Schüssel österreichischer Bundeskanzler und als solcher im ersten Halbjahr 2006 Präsident des Europäischen Rates. Von 30. Oktober 2006 bis 8. September 2011 war er wieder Abgeordneter zum Nationalrat und bis 2008 Klubobmann des Parlamentsklubs der ÖVP.

    Schüssel, der auch für ein Amt in der EU-Kommission im Gespräch war, ist seit April 2007 Kuratoriumsmitglied der Bertelsmann Stiftung, seit März 2010Aufsichtsratsmitglied des deutschen Energiekonzerns RWEund sitzt im European Advisory Board von Investcorps. Seit 10. Oktober 2015 Vorsitzender des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

     

    Karel SCHWARZENBERG - ehemaliger Außenminister der Tschechischen Republik

    Schwarzenberg (* 10. Dezember 1937 in Prag) ist ein tschechisch-schweizerischer Politiker, Landwirt und Unternehmer.

    Als Politiker war Schwarzenberg 2007–2009 und 2010–2013 Außenminister der Tschechischen Republik. Während seiner ersten Amtszeit war er aufgrund der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2009 außerdem Vorsitzender des Rats für Allgemeine Angelegenheiten (Außenminister). Schwarzenberg war von 2009 bis 2015 Vorsitzender der 2009 neu gegründeten Partei TOP 09. Bei der Präsidentschaftswahl in Tschechien 2013 unterlag er Miloš Zeman.

    Schwarzenberg ist das Familienoberhaupt des historischen Fürstenhauses Schwarzenberg. Amtlich ist nur Karel Schwarzenberg registriert.

     

    Dr. Edmund STOIBER - ehemaliger Ministerpräsident des Freistaates Bayern

    Stoiber (* 28. September 1941) ist ein deutscher Jurist und Politiker (CSU). Von Mai 1993 bis September 2007 war er Ministerpräsident des Freistaates Bayern und von 1999 bis 2007 Vorsitzender der CSU. Seit 2007 ist er Ehrenvorsitzender der CSU.

    Stoiber war bei der Bundestagswahl im September 2002 Kanzlerkandidat der Union. SPD und Grüne erhielten zusammen eine Mehrheit von 306 von 603 Bundestagssitzen, die Union konnte ihr Wahlergebnis um 3,4 Prozentpunkte verbessern und erhielt 248 Sitze.

    Bei der bayerischen Landtagswahl 2003 erreichte die CSU mit Stoiber als Spitzenkandidaten das nach Sitzverteilung beste Ergebnis, das je bei einer Landtagswahl in der Bundesrepublik erzielt wurde (60,7 % der Stimmen → 124 von 180 Sitzen).

    Von November 2007 bis Oktober 2014 war Stoiber in Brüssel ehrenamtlicher Leiter einer EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau.

     

    Dr. Danilo TÜRK - ehemaliger slowenischer Präsident

    Türk (* 19. Februar 1952 in Maribor, Slowenien) ist ein slowenischer Jurist, Diplomat und Politiker. Von 2007 bis 2012 war er der Staatspräsident Sloweniens.
    Türk studierte an der Universität Ljubljana und Universität Belgrad Rechtswissenschaften und ist in Ljubljana seit 1978 als Dozent, seit 1995 als ordentlicher Professor für Internationales Recht, tätig. Von 2006 bis 2007 war er stellvertretender Rektor der Universität. In den Jahren 1992 bis 2000 war er Botschafter Sloweniens bei den Vereinten Nationen. Anfang 2000 wurde er von UNO-Generalsekretär Kofi Annan als dessen politischer Assistent berufen (bis 2005).
    Im ersten Durchgang der slowenischen Präsidentschaftswahlen am 21. Oktober 2007 erreichte er, ohne selbst Mitglied einer politischen Partei zu sein, als Kandidat der Socialni demokrati und weiterer Mitte-links-Parteien mit 24,5 % den zweiten Platz, so dass Türk gegen den konservativen Kandidaten in die Stichwahl am 11. November ging. Die Stichwahl gewann Danilo Türk mit 68,03 % und wurde somit slowenischer Staatspräsident.

     

    Dr. Theo WAIGEL  – ehemaliger Finanzminister, Deutschland

    Waigel (* 22. April 1939 in Oberrohr) ist ein deutscher Politiker (CSU). Er war von 1989 bis 1998 Bundesminister der Finanzen und von 1988 bis 1999 CSU-Vorsitzender.Theo Waigel wurde auf dem Parteitag am 18. Juli 2009 zum Ehrenvorsitzenden der CSU gewählt.

    Die Bezeichnung „Euro“ für die gemeinsame europäische Währung geht auf einen von Waigel im Dezember 1995 im Europäischen Rat eingebrachten Vorschlag zurück, sodass er häufig auch als „Namensgeber für den Euro“bezeichnet wird.

    Waigel ist Rechtsanwalt (als sog. Of Counsel) in der Münchner Rechtsanwaltskanzlei GSK Stockmann + Kollegen, in der sein Sohn Christian als Partner tätig ist.

     

    Dr. Kandeh K. YUMKELLA - Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs und CEO für “Sustainable Energy for All”

    Yumkella (*1959 in Sierra Leone) ist ein Agrarökonom, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Nachhaltige Energie und ehemaliger Generaldirektor der UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) in Wien.

    Yumkella besuchte in Sierra Leone eine Landwirtschaftsschule, setzte sein Studium in den Vereinigten Staaten fort, das er 1992 mit einem Diplom für Agrarökonomie an der University of Illinois mit einem Doktortitel für Agrarwirtschaft abschloss. Bevor er zur UNIDO ging, war er unter anderem Handelsminister der Republik Sierra Leone, hielt Vorlesungen an amerikanischen Universitäten und bekam für zahlreiche Publikationen hohe Anerkennung und Preise. Vor der Ernennung zum Generaldirektor (2005- 2013) bekleidete er einige hochrangige Funktionen in der UNIDO. Yumkella’s publiziert oft in internationalen Gazetten wie, der  New York Times, The International Herald Tribune und The Guardian.

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