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    Board of Patrons

    Das Institut der Regionen Europas als europäische, überregionale, überparteiliche und unabhängige Einrichtung für alle Regionen und Kommunen Europas innerhalb und außerhalb der EU hat sich zum Ziel gesetzt, die politische und wirtschaftliche Position der Regionen und Kommunen Europas zu stärken. Die Tätigkeit des IRE entspricht daher der Idee des „Europa der Regionen“ auf der Basis des Subsidiaritätsprinzips, das eine der tragenden Säulen der Europäischen Union darstellt und auch im Vertrag von Lissabon festgelegt ist.

    Ich unterstütze die Zielsetzung des Instituts der Regionen Europas (IRE) und erkläre mich einverstanden, Mitglied des „Board of Patrons“ zu sein:
     
    Prof. Benjamin R. BARBER

    politischer Theoretiker und Autor des Buches  “If Mayors Ruled the World” (2013) 

    (* 2. August 1939) ist Professor für Zivilgesellschaft an der University of Maryland und einer der einflussreichsten Politikwissenschaftler der USA. Barber wuchs in New York auf. Im Alter von 18 Jahren ging er zum Studium an das Albert Schweitzer College in Graubünden.1958 setzte er sein Studium an der London School of Economics und Political Science fort. Nach seinem Diplom 1963 folgte 1966 die Promotion im Fach “Government” an der Harvard University. 2001 wurde er Professor für Zivilrecht an der Universität von Maryland.

    Barber war innenpolitischer Berater der Clinton-Regierung und berät zahlreiche andere Körperschaften und Politiker (u. a. Howard Dean und Roman Herzog). Barber ist außerdem Mitvorsitzender der Initiative Democracy Collaborative, die versucht, Ressourcen des Bildungssystems zur Stärkung der Zivilgesellschaft zu mobilisieren. Darüber hinaus unterstützt er verschiedene weitere Initiativen.

     

     Elmar BROK

    Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments

    Elmar Brok (*14. Mai 1946) ist ein deutscher Politiker der Christlich Demokratischen Union (CDU). Er ist seit 2012 Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments. Dieses Amt hatte er bereits von 1999 bis 2007 inne. Brok gehört seit 1980 ununterbrochen dem Europäischen Parlament an und ist damit dienstältestes Mitglied des Europäischen Parlaments, für welches 1979 die ersten direkten Europawahlen stattfanden. Brok ist seit November 2013 Präsident der Union der Europäischen Föderalisten (UEF).

     

     Dr. Jerzy BUZEK

    Mitglied des Europäischen Parlaments und  ehemaliger Ministerpräsident Polens

    Buzek (* 3. Juli 1940) ist ein polnischer Politiker des liberalkonservativen Spektrums (heute PO). Er war von 1997 bis 2001 Ministerpräsident Polens und von 2009 bis 2012 Präsident des Europäischen Parlaments. Als Ministerpräsident erreichte er den NATO-Beitritt und verhandelte die Bedingungen für EU-Beitritt seines Landes. Er stand dem Europaparlament während der Eurokrise und nach den Kompetenzerweiterungen im Vertrag von Lissabon vor. Er gilt als Experte für Energie- und Außenpolitik

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    Dr. Benita FERRERO-WALDNER

    ehemalige EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik

    Ferrero-Waldner (* 5. September 1948 in Salzburg) ist eine österreichische Diplomatin sowie Politikerin (ÖVP) und war von 2000 bis 2004 Österreichische Außenministerin unter Wolfgang Schüssel und 2004 bis 2010 Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik unter José Manuel Barroso. Sie ist Präsidentin der EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung. Seit dem 12. Februar 2010 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft.

     

    Hubert von GOISERN

    Liedermacher und Weltmusiker

    Eigentlich Hubert Achleitner (* 17. November 1952 ) ist ein österreichischer Liedermacher und Weltmusiker. Seine Mischung von Rockmusik mit Elementen traditioneller Volksmusik macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Neuen Volksmusik, genauer des Alpenrock.

    Er gilt als Erfinder dieses Genres. Der Künstlername „von Goisern“ spielt auf seinen Heimatort an. Die Texte des Musikers sind oft politisch.

     

    Dr. Johannes HAHN

    EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen

    (ruhend gestellt)

    Hahn (* 2. Dezember 1957 in Wien) ist ein österreichischer Politiker der ÖVP und seit dem 1. November 2014 EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen in der Kommission Juncker. Zuvor war er bereits seit 10. Februar 2010 EU-Kommissar für Regionalpolitik in der Kommission Barroso II und vom 11. Jänner 2007 bis 26. Jänner 2010 österreichischer Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.

    In seiner Rolle als EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen hat Kommissar Hahn gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini eine umfassende Reform der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) in die Wege geleitet. EU-Kommissionspräsident Juncker hatte den Kommissar mit der Durchführung dieser Reform beauftragt.

     

    Dr. Ivo JOSIPOVIĆ

    ehemaliger Präsident der Republik Kroatien

    Josipović (* 28. August 1957 in Zagreb) ist ein kroatischer Politiker, Rechtswissenschaftler und Komponist. Vom 19. Februar 2010 bis zum 15. Februar 2015 war er Präsident Kroatiens.

    Neben dem Jurastudium nahm Josipović ein Kompositionsstudium an der Musikakademie Zagreb unter Stanko Horvat auf und schloss es 1983 ab. Von 1987 bis 2004 war er dort ebenfalls als Dozent tätig. Josipović komponierte über 50 Stücke, von denen einige zum Standardrepertoire internationaler Künstler gehören. 1985 erhielt er den ersten Preis der Europäischen Rundfunkunion (EBU) für seine Komposition Samba de Camera, die 1999 auch den Porin-Musikpreis erhielt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören ebenfalls Igra staklenih perli (Glasperlenspiel) für Klavier und Tuba Ludens. Seit 1991 ist er Präsident der Zagreber Musikbiennale (MBZ).

     

    Jean-Claude JUNCKER

    Präsident der Europäischen Kommission

    (ruhend gestellt)

    Juncker (* 9. Dezember 1954) ist ein luxemburgischer Politiker. Seit dem 1. November 2014 ist er Präsident der Europäischen Kommission. Er ist Mitglied der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV/PCS). Von 1989 bis Juli 2009 war er Finanzminister und von 1995 bis Dezember 2013 Premierminister von Luxemburg. Juncker war zuletzt der dienstälteste Regierungschef in der Europäischen Union. Von 2005 bis 2013 war er zudem Vorsitzender der Euro-Gruppe.

    Junckers Positionen sind entsprechend denen der CSV gemäßigt konservativ-marktwirtschaftlich und christdemokratisch, wobei ihm die Sozialpolitik sehr wichtig ist. So setzte Juncker sich 2006 für eine „soziale Relance der EVP“ ein. Juncker gilt als dem Europäischen Föderalismus nahestehend.

     

    Dr. Helmut KOHL

    Altbundeskanzler, Deutschland

    Kohl (* 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein ehemaliger deutscher Politiker der CDU. Er war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 der sechste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1973 bis 1998 war er Bundesvorsitzender seiner Partei, danach bis 2000 deren Ehrenvorsitzender.

    Kohl gestaltete den Prozess der Wiedervereinigung 1989/1990 entscheidend mit. Kohl erhielt eine große Zahl nationaler und internationaler Auszeichnungen. Seit dem Ende seiner politischen Karriere war Kohl als Berater in verschiedenen Positionen in der Wirtschaft tätig. Kohl ist Gründer eines Unternehmens zur Politik- und Strategieberatung.

    Borut PAHOR

    Slowenischer Staatspräsident 

    Bildergebnis für borut pahor

    (* 2. November 1963 in Postojna, Jugoslawien) ist amtierender slowenischer Staatspräsident. Zwischen November 2008 und Januar 2012 bekleidete er das Amt des Ministerpräsidenten.1987 machte Pahor sein Diplom in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Von 1990 bis 1992 war er Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der Republik Slowenien, ab 1992 Mitglied der Staatsversammlung, von 2000 bis 2004 deren Präsident. Im selben Jahr wurde er als Kandidat der Socialni demokrati in das Europäische Parlament gewählt, er gehörte der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas an. Am 21. September 2008 gewann seine Partei mit ihm als Spitzenkandidat die Parlamentswahl in Slowenien. Er wurde von der Nationalversammlung am 7. November 2008 zum Ministerpräsidenten gewählt. Am 2. Dezember 2012 gewann er die Präsidentschaftswahl.

    Dr. Wolfgang SCHÜSSEL

    Altbundeskanzler, Österreich

    Schüssel (* 7. Juni 1945 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (ÖVP). Er gehörte ab 1989 der österreichischen Bundesregierung an und war von 1995 bis 2007 Bundesparteiobmann der ÖVP. Vom 4. Februar 2000 bis zum 11. Jänner 2007 war Schüssel österreichischer Bundeskanzler und als solcher im ersten Halbjahr 2006 Präsident des Europäischen Rates. Von 30. Oktober 2006 bis 8. September 2011 war er wieder Abgeordneter zum Nationalrat und bis 2008 Klubobmann des Parlamentsklubs der ÖVP.

    Schüssel, der auch für ein Amt in der EU-Kommission im Gespräch war, ist seit April 2007 Kuratoriumsmitglied der Bertelsmann Stiftung, seit März 2010Aufsichtsratsmitglied des deutschen Energiekonzerns RWEund sitzt im European Advisory Board von Investcorps. Seit 10. Oktober 2015 Vorsitzender des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

     

    Karel SCHWARZENBERG

    ehemaliger Außenminister der Tschechischen Republik

    Schwarzenberg (* 10. Dezember 1937 in Prag) ist ein tschechisch-schweizerischer Politiker, Landwirt und Unternehmer.

    Als Politiker war Schwarzenberg 2007–2009 und 2010–2013 Außenminister der Tschechischen Republik. Während seiner ersten Amtszeit war er aufgrund der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2009 außerdem Vorsitzender des Rats für Allgemeine Angelegenheiten (Außenminister). Schwarzenberg war von 2009 bis 2015 Vorsitzender der 2009 neu gegründeten Partei TOP 09. Bei der Präsidentschaftswahl in Tschechien 2013 unterlag er Miloš Zeman.

    Schwarzenberg ist das Familienoberhaupt des historischen Fürstenhauses Schwarzenberg. Amtlich ist nur Karel Schwarzenberg registriert.

     

    Dr. Edmund STOIBER

    ehemaliger Ministerpräsident des Freistaates Bayern

    Stoiber (* 28. September 1941) ist ein deutscher Jurist und Politiker (CSU). Von Mai 1993 bis September 2007 war er Ministerpräsident des Freistaates Bayern und von 1999 bis 2007 Vorsitzender der CSU. Seit 2007 ist er Ehrenvorsitzender der CSU.

    Stoiber war bei der Bundestagswahl im September 2002 Kanzlerkandidat der Union. SPD und Grüne erhielten zusammen eine Mehrheit von 306 von 603 Bundestagssitzen, die Union konnte ihr Wahlergebnis um 3,4 Prozentpunkte verbessern und erhielt 248 Sitze.

    Bei der bayerischen Landtagswahl 2003 erreichte die CSU mit Stoiber als Spitzenkandidaten das nach Sitzverteilung beste Ergebnis, das je bei einer Landtagswahl in der Bundesrepublik erzielt wurde (60,7 % der Stimmen → 124 von 180 Sitzen).

    Von November 2007 bis Oktober 2014 war Stoiber in Brüssel ehrenamtlicher Leiter einer EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau.

    Dr. Danilo TÜRK 

    Türk (* 19. Februar 1952 in Maribor, Slowenien) ist ein slowenischer Jurist, Diplomat und Politiker. Von 2007 bis 2012 war er der Staatspräsident Sloweniens.
    Türk studierte an der Universität Ljubljana und Universität Belgrad Rechtswissenschaften und ist in Ljubljana seit 1978 als Dozent, seit 1995 als ordentlicher Professor für Internationales Recht, tätig. Von 2006 bis 2007 war er stellvertretender Rektor der Universität. In den Jahren 1992 bis 2000 war er Botschafter Sloweniens bei den Vereinten Nationen. Anfang 2000 wurde er von UNO-Generalsekretär Kofi Annan als dessen politischer Assistent berufen (bis 2005).
    Im ersten Durchgang der slowenischen Präsidentschaftswahlen am 21. Oktober 2007 erreichte er, ohne selbst Mitglied einer politischen Partei zu sein, als Kandidat der Socialni demokrati und weiterer Mitte-links-Parteien mit 24,5 % den zweiten Platz, so dass Türk gegen den konservativen Kandidaten in die Stichwahl am 11. November ging. Die Stichwahl gewann Danilo Türk mit 68,03 % und wurde somit slowenischer Staatspräsident.

    Dr. Theo WAIGEL 

    ehemaliger Finanzminister, Deutschland

    Waigel (* 22. April 1939 in Oberrohr) ist ein deutscher Politiker (CSU). Er war von 1989 bis 1998 Bundesminister der Finanzen und von 1988 bis 1999 CSU-Vorsitzender.Theo Waigel wurde auf dem Parteitag am 18. Juli 2009 zum Ehrenvorsitzenden der CSU gewählt.

    Die Bezeichnung „Euro“ für die gemeinsame europäische Währung geht auf einen von Waigel im Dezember 1995 im Europäischen Rat eingebrachten Vorschlag zurück, sodass er häufig auch als „Namensgeber für den Euro“bezeichnet wird.

    Waigel ist Rechtsanwalt (als sog. Of Counsel) in der Münchner Rechtsanwaltskanzlei GSK Stockmann + Kollegen, in der sein Sohn Christian als Partner tätig ist.

     

    Dr. Kandeh K. YUMKELLA,

    Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs und CEO für “Sustainable Energy for All”

    Yumkella (*1959 in Sierra Leone) ist ein Agrarökonom, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Nachhaltige Energie und ehemaliger Generaldirektor der UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) in Wien.

    Yumkella besuchte in Sierra Leone eine Landwirtschaftsschule, setzte sein Studium in den Vereinigten Staaten fort, das er 1992 mit einem Diplom für Agrarökonomie an der University of Illinois mit einem Doktortitel für Agrarwirtschaft abschloss. Bevor er zur UNIDO ging, war er unter anderem Handelsminister der Republik Sierra Leone, hielt Vorlesungen an amerikanischen Universitäten und bekam für zahlreiche Publikationen hohe Anerkennung und Preise. Vor der Ernennung zum Generaldirektor (2005- 2013) bekleidete er einige hochrangige Funktionen in der UNIDO. Yumkella’s publiziert oft in internationalen Gazetten wie, der  New York Times, The International Herald Tribune und The Guardian.