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    Sieg für Putin’s Partei „Einiges Russland“

    Kommunal-und Regionalwahlen in Russland 2017:

    Die BürgerInnen Russlands haben am Sonntag den 10. September 2017 Kommunalabgeordnete und Gouverneure gewählt. 40 Millionen Einwohner haben in 82 der insgesamt 85 Regionen der Russischen Föderation abgestimmt. Nicht gewählt wurde in Sankt Petersburg, in der Teilrepublik Inguschetien sowie im Gebiet Magadan. Insgesamt wurden in 16 Regionen neue Gouverneure bestimmt und mancherorts (u.a. in Moskau) ging es um den Stadt- oder Bezirksrat. 36.000 Mandate wurden vergeben und 88.000 Menschen haben sich zur Wahl aufgestellt. Fast überall lagen die Kandidaten der Kreml-Partei “Einiges Russland” von Präsident Putin vorne.

    In Moskau, wo die Wahlbeteiligung bei 14 Prozent lag, wurden Abgeordnete in 124 Bezirksparlamente gewählt. 7.500 Kandidaten bewarben sich für insgesamt 1.502 Mandate. Die Partei „Einiges Russland“ siegte mit 76 Prozent der Stimmen und erreichte 1.151 Mandate. Zweitplazierter wurde die sozial-liberale Partei „Jabloko“ mit 11,9 Prozent der Stimmen, welche damit 177 Mandate erreichte. Die liberale Partei hat somit ihre Sitze versiebenfacht (bisher 25 Sitze). Platz drei ging an die zahlreich zur Wahl angetretenen unabhängigen Kandidaten mit insgesamt 7,2 Prozent der Stimmen.

    Bei den Gouverneurswahlen in 16 russischen Gebieten lag die Wahlbeteiligung zwischen 30 und 80 Prozent vergleichsweise um einiges höher. Bei allen Gouverneurs-Wahlen siegten die Kandidaten der Kreml-nahen Partei „Einiges Russland“. Die Gouverneure bekamen zwischen 60,5 (in Tomsk) und 89 Prozent der Stimmen (in Mordowa). In der 17 Region, Adygea, wurde der Gouverneur vom Regionalparlament gewählt.

    Bei den Wahlen zu sechs Regionalparlamenten (in Nord-Ossetien, Udmurtien, Krasnodarsk, Pensa, Saratow und Sachalin) erreichte Putin‘s Partei zwischen 44 und 70 Prozent. Platz zwei und drei ging an die Kommunistische Partei von Gennadi Sjuganow (zwischen elf und 14 Prozent) und an die Liberaldemokraten von Wladimir Schirinowski (zwischen sieben und dreizehn Prozent).

    Die Wahl galt als richtungsweisendes Stimmungsbarometer für die russische Präsidentenwahl am 18. März 2018. Es wird damit gerechnet, dass Putin für eine vierte Amtszeit antritt.

     
    Quelle: www.wikipedia.org, www.jungewelt.de, www.deutsch.rt.com und www.spiegel.de
     

     

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