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    ÖVP-Kandidat gewinnt knapp Bürgermeistersessel in der Stadt Salzburg

    Erster direkt gewählter ÖVP-Bürgermeister seit 1945 in der Stadt Salzburg

    Am 26.November 2017 fand in der Stadt Salzburg der erste Durchgang der Bürgermeisterwahl statt. Exakt 1.545 Stimmen trennten die beiden Kandidaten im ersten Wahlgang. Harald Preuner (ÖVP) erhielt 35,01 Prozent der Stimmen, Bernhard Auinger (SPÖ) kam auf 31,88 Prozent. Ein knappes Ergebnis, das zu einer Stichwahl zwischen diesen beiden Kandidaten führte.

    Wahlberechtigt waren in der Stichwahl am 10.Dezember 2017, wie schon beim ersten Urnengang, 113.258 Menschen. Die Wahlbeteiligung lag mit 41,4 Prozent noch niedriger als im ersten Wahlgang (43,8 Prozent). Nach Auszählung der 8.066 Wahlkarten, kam es in der Stadt Salzburg zum knappsten Ergebnis einer Bürgermeisterwahl. 23.306 Stimmen gingen an Preuner und 23.012 Stimmen konnte Auinger für sich gewinnen. Damit hat Preuner die Bürgermeisterwahl knapp für sich entschieden – mit 50,3 zu 49,7 Prozent. Am Schluss lag der ÖVP-Spitzenkandidat mit 294 Stimmen (0,6 Prozent) vor SPÖ-Kandidat Auinger.

    Somit ist der langjährige Vize-Stadtchef Preuner(siehe Foto) der zweite gewählte ÖVP-Bürgermeister seit 1945; das Amt wurde ansonsten immer von SPÖ-Kandidaten bekleidet. Seine Bürgermeisteramtszeit beträgt zunächst 15 Monate, weil im Frühjahr 2019 die nächste Bürgermeister-und Gemeinderatswahl ansteht. Die Stadt Salzburg ist die Landeshauptstadt des Landes Salzburg und zählt 154.977 Einwohner. Die Neuwahl war notwendig geworden durch den Rücktritt des SPÖ-Bürgermeisters Heinz Schaden aufgrund seiner Verurteilung im Finanzskandal (Urteil nicht-rechtskräftig)

                                           

     

    Source: ORF, APA/Barbara Gindl

    Kategorie: Uncategorized
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