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    Nationalisten in Korsika gewannen klar die 2. Runde der Regionalwahlen

    Wahlsieger fordern mehr Autonomie, aber keine Abspaltung

    Mehr als 119.107 Korsiker haben am 10. Dezember 2017 ihre Stimme in der Regionalwahl abgegeben, in der 63 Abgeordnete gewählt wurden. Die Wahlbeteiligung betrug 52,5 Prozent, in der ersten Runde 52,1 Prozent.
    Bei dem ersten Wahldurchgang lag die nationale Bündnisliste Pè a Corsica (Für Korsika) mit 45 Prozent klar in Führung. In der zweiten und entscheidenden Runde der Wahl auf der französischen Mittelmeerinsel, gewann die Liste klar mit 56,5 Prozent. Damit erreichte die Liste 41 der 63 Abgeordnetensitze.
     

    Von links: Gilles Simeoni (Femu a Corsica) und Jean-Guy Talamoni (Corsica Libera)

    Die Kandidaten der Bündnispartei, Gilles Simeoni („Femu a Corsica“ – Schaffen wir Korsika), unter dem die Liste geführt wird und Jean-Guy Talamoni („Corsica Libera“ – Freies Korsika), feierten ihren Wahlsieg auf der französischen Mittelmeerinsel. Die nationalistischen Parteien streben eine größere Autonomie für Korsika an, wollen jedoch keine vollständige Loslösung von Frankreich. Weiters fordern sie eine gleichwertige Anerkennung der korsischen Sprache neben dem Französischen, eine Anerkennung eines korsischen Aufenthaltsstatus im Kampf gegen Immobilienspekulationen aus dem Ausland sowie eine Amnestie für Häftlinge, die sie als politische Gefangene betrachten.

                                  

    Source: zeit.de, wikipedia.org und skywebforum.com

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