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    Lokale und regionale Wahlfreude für Sozialdemokraten

    Dänemarks Wahlgewinne- und Verluste:

    Dänemark wählte am 21. November 2017 insgesamt 98 Gemeinderäte und 5 Regionalräte. Mehr als 11.000 Kandidaten haben sich zur Wahl für 2.432 Sitze im Gemeinderat und 205 Sitze in den Regionalräten für die Amtszeit 2018-21 aufgestellt. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 Prozent.
     
    Die liberale Partei (Venstre) von Premierminister Lars Lokke Rasmussen erlitt starke Verluste. Die Mitte-Rechts-Liberale Partei erhielt 23,1 Prozent der Stimmen, 3,5 Prozentpunkte (-79 Mandate) weniger als im Jahr 2013. Das bedeutet eine Reduzierung von 767 auf 688 Sitze.

    Die Sozialdemokraten (Socialdemokraterne) gewannen 2,95 Prozentpunkte (+69 Mandate) dazu und kommen auf 32,45 Prozent. Damit gewann die Partei die Führung in vier der fünf dänischen Regionen sowie in 50 der 98 Gemeinden. Die Partei bleibt in größeren Städten in und um Kopenhagen am stärksten und Frank Jensen wird weiterhin das Amt des Bürgermeisters von Kopenhagen beibehalten. Auch in der Stadt Aarhus wurde der sozialdemokratische Bürgermeister Jacob Bundsgaard, wiedergewählt. Koalitionsgespräche sind in einigen Gemeinden noch nicht abgeschlossen.

    Frank Jensen, Bürgermeister von Kopenhagen

    Die dänische Volkspartei (Dansk Folkeparti) fiel im Gegensatz zu einigen Prognosen vor den Wahlen um 1,7 Prozentpunkte (-17 Mandate) auf 8,8 Prozent. In Kopenhagen bedeutet das schlechte Ergebnis für die DF, dass die Partei ihr Vizebürgermeistermandat verliert.

                           
    Source: www.usnews.com und www.thelocal.dk

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