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    Landtagswahl in Südtirol: SVP verliert, Gewinne für Köllensperger, Freiheitliche stürzen ab

    Die Südtiroler Landtagswahl ist am Sonntag den 21. Oktober 2018  mit einer etwas niedrigeren Wahlbeteiligung (73,9 Prozent) als noch vor fünf Jahren (77,7 Prozent) zu Ende gegangen.  417.968 Wahlberechtigte haben 35 Mitglieder in den Südtiroler Landtag gewählt.

    Die Südtiroler Volkspartei (SVP) unter Landeshauptmann Arno Kompatscher hat Verluste hinnehmen müssen. Die seit 1948 regierende Partei erreichte 41,9 Prozent der Stimmen, was ein Minus von 3,8 Prozentpunkten gegenüber 2013 bedeutet. Hatte es 2013 mit 45,7 Prozent der Stimmen für 17 Mandate gereicht, stellt die Partei künftig 15 der 35 Sitze.
     

    Südtirols Landeshauptmann Kompatscher und Tirols Landeshauptmann Platter

    Für eine Überraschung sorgte der Südtiroler Unternehmer Paul Köllensperger, der mit seiner gleichnamigen Liste 15,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und damit den zweiten Platz erreichen konnte. Die vor wenigen Monaten gegründete Bewegung des früheren Fünf-Sterne-Landtagsabgeordneten wird künftig mit sechs Mandataren vertreten sein.

    Zulegen konnte die rechtsgerichtete Lega von Innenminister Matteo Salvini, die mit 11,1 Prozent und vier Mandaten auf dem dritten Platz landete.  Die Freiheitlichen verloren zwei Drittel der Stimmen. Sie stürzten von 17,9 auf 6,2 Prozent ab und verloren damit beinahe zwei Drittel ihrer Wähler.
     

    „Man werde nun in “Orientierungsgespräche” mit anderen Parteien treten und dann die Parteigremien entscheiden lassen, mit wem es konkrete Verhandlungen geben solle“, so die SVP.

     

    BOZEN

    MERAN

    Source: APA/EXPA/Grode, Wikipedia, Tiroler Tageszeitung, Presse


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