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    Korsika: Nationalisten fordern Autonomie aber nicht Abspaltung

    Erste Runde der Regionalwahl auf der französischen Insel

    Am 3. Dezember 2017 fand auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika die erste Runde der Regionalwahl statt. Auf der Insel leben rund 300.000 Menschen, die etwa ein halbes Prozent der französischen Bevölkerung ausmachen.

    Die Nationalistische Liste „Pè a Corsica“ (Für Korsika), Allianz aus „Femu a Corsica“ (Schaffen wir Korsika) und „Corsica Libera“ (Freies Korsika), angeführt von Gilles Simeoni und Jean-Guy Talamoni, kam auf 45,36 Prozent der Stimmen.  Die Wahl gilt als mögliche Richtungsentscheidung für das schwierige Verhältnis zwischen Korsika und dem französischen Zentralstaat.
    Von links: Gilles Simeoni (Femu a Corsica) und Jean-Guy Talamoni (Corsica Libera)

    Behaupten sich die korsischen Nationalisten als stärkste Kraft, wird damit gerechnet dass sie ihre Forderungen nach mehr Autonomie verstärken werden. Die gemeinsame Liste der wichtigsten nationalistischen Kräfte will eine rechtlich verankerte Autonomie Korsikas. Eine Abspaltung von Frankreich fordert sie aber nicht. Bestrebungen für mehr Eigenständigkeit gibt es auf der Insel seit Jahrzehnten. Die endgültige Entscheidung fällt allerdings erst in der zweiten Runde am 10. Dezember 2017.

    Quelle: www.kurier.at und APA

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