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    Kommission bringt Start-up-Unternehmen in Europa voran

    Europäische Kommission – Pressemitteilung vom 22.11.2016:
     

    Die Start-up- und Scale-up-Initiative der Kommission soll den vielen innovativen Unternehmern in Europa die besten Chancen eröffnen, weltweit führend zu werden. Sie bündelt alle Möglichkeiten, die die EU bereits bietet, und setzt zusätzlich neue Schwerpunkte in den Bereichen Risikokapitalinvestitionen, Insolvenzrecht und Besteuerung.

    Elżbieta Bieńkowska, für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU verantwortliches Kommissionsmitglied, stellte hierzu fest: „Die Start-ups schöpfen derzeit die Möglichkeiten des Binnenmarkts nicht aus. Die Neugründung und der Ausbau eines Unternehmens müssen in ganz Europa einfacher werden. Europa muss der Standort der ersten Wahl werden, wenn aus einer großen Geschäftsidee ein erfolgreiches Unternehmen werden soll. Es geht uns um neue Arbeitsplätze, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.“ 
    Die Initiative vereint eine Reihe bestehender und neuer Maßnahmen, mit denen ein einheitlicherer Rahmen für das Wachstum und die Geschäftstätigkeit von Start-ups in Europa insbesondere mit den folgenden Maßnahmen geschaffen wird:

    • Verbesserung des Zugangs zu Kapital
    • Zweite Chance für Unternehmer
    • Einfachere Steuererklärungen

    Darüber hinaus setzt die Initiative weitere Schwerpunkte und bietet Hilfestellung bei der Bewältigung der Regulierungsanforderungen, sorgt für eine bessere Unterstützung von Innovatoren durch Reformen des Programms Horizont 2020 und die Förderung von Ökosystemen, in denen Start-ups mit potenziellen Partnern wie Investoren, Universitäten, Forschungszentren und Geschäftspartnern in Kontakt kommen können. Die an Horizont 2020 vorgenommenen Änderungen ebnen den Weg für die Einrichtung eines Europäischen Innovationsrats. Unter anderem werden im Zeitraum 2018-2020 1,6 Mrd. EUR für von der Basis ausgehende Förderungen bahnbrechender Innovationsprojekte von Start-ups mit Wachstumspotenzial eingesetzt. Das Netzwerk Startup Europewird ausgebaut, um Cluster und Ökosysteme europaweit zu verbinden.
    Mit der jetzigen Initiative soll den drei größten Hindernissen für die Neugründung und den Ausbau von Unternehmen in Europa begegnet werden, die kürzlich in einer öffentlichen Konsultation aufgezeigt wurden:

    • Der Zugang zu Finanzierungen ist sowohl bei Neugründungen als auch beim Scaling-up, also beim Ausbau des Unternehmens, das größte Problem für deren Inhaber.
    • Die Erfüllung der Regulierungs- und Verwaltungsanforderungen nimmt zu viel Energie in Anspruch, die besser für die Expansion des Geschäfts – besonders ins Ausland – genutzt werden könnte.
    • Die richtigen Geschäftspartner, Märkte und qualifizierten Arbeitskräfte zusammenzubringen, ist trotz des europäischen Binnenmarkts mit 500 Millionen Menschen immer noch zu schwierig.

    Mehr Infos unter:
    http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-3882_de.htm
    Foto: Elżbieta Bieńkowska Twitter

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