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    IRE-Vorsitzender Schausberger im österreichischen Fernsehsender Puls 4 zu Gast

    Thema „Bundesländer entmachten – Ja oder Nein?“
    Die zweite Ausgabe von „Im Namen des Volkes“ unter der Leitung der Ex-OGH-Präsidentin Irmgard Griss fand am 11. Juni um 20:15 Uhr LIVE auf PULS 4 statt. Das Thema der zweiten Runde befasste sich damit, ob man Ländern die Gesetzgebung entziehen sollte. Dazu diskutierten Ex-Landeshauptmann und IRE-Vorstandsvorsitzender Franz Schausberger und der Präsident der Österreichischen Nationalbank, Claus J. Raidl, zu diesem kontroversiellen Thema. Dabei wurden sie von prominenten ExpertInnen unterstützt und versuchten die ZuschauerInnen mit Ihrer Meinung „Bundesländer entmachten – Ja oder Nein?“  zu überzeugen.
    Franz Schausberger war von 1996 bis 2004 Salzburger Landeshauptmann, ist Sonderberater der EU-Kommission und seit 20 Jahren Mitglied im Ausschuss der Regionen. Er verteidigte den österreichischen Föderalismus und hatte dazu Volksmusik-Star Marc Pircher und die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle in seinem Team. Sie betonten Bürgernähe und Wichtigkeit der Bundesländer für die Lebensrealität der Menschen. Weiters machte Schausberger darauf aufmerksam, dass Länder mehr Gestaltungsspielraum brauchen um für die Landbevölkerung attraktiv zu bleiben: Ein Zillertaler Bergbauer bräuchte andere Gesetze als ein burgenländischer Weinbauer.

    Mit Hilfe von ExpertInnenen, Gegenfragen und Video-ZuspielerInnen versuchten Schausberger (pro Bundesländer) und Raindl (contra Bundesländer), die ZuseherInnen zu überzeugen. Das von OGM repräsentativ ausgewählte Österreich-Panel entscheidete am Ende darüber, welche Seite die besseren Argumente hatte. Per Social Media und Telefon-Hotline hatte ganz Österreich seine Meinung kundgegeben53 Prozent stimmten mit Dr. Schausberger überein, dass man Bundesländer nicht entmachten sollte. Nur 47 Prozent stimmten mit „Ja“.

    Das Resultat setzte sich aus der Verteilung zwischen weiblichen und männlichen Geschlecht sowie Gemeinden unter 2.000 und über 50.000 EinwohnerInnen zusammen: 58 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer sprachen sich gegen eine Entmachtung aus. Unabhängig von Ortsgröße, ist eine klare Tendenz in den Städten erkennbar: Gemeinden über 50.000 EinwohnerInnen stimmten mit 55 Prozent gegen eine Entmachtung der Bundesländer ab. Bei Städten mit einer Einwohnerzahl unter 2.000 waren es sogar 61 Prozent, die sich  für die Bundesländer aussprachen.
     
    “Im Namen des Volkes” – die erste wiederkehrende Polit-Show im Hauptabendprogramm Österreichs, setzt sich einmal im Monat mit den aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen Österreichs auseinander.

     

    Quelle: www.puls4.com und www.ogm.at

     
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