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    Investitionen in Serbiens Städte sind Schlüsselfaktoren für BIP

    Lokale Staatsschulden in Serbien: Novi Sad am stabilsten, Kragujevac am Rand des Konkurses

    Städte und Gemeinden in Serbien schulden dem Staat rund eine Milliarde Euro und sind bei der Zahlung fälliger Verpflichtungen um mehr als 300 Millionen hinterher. Die Verantwortung für den schlechten Zustand der öffentlichen Finanzen liegt bei den lokalen Regierungen, allerdings hat die Zentralregierung dieses Problem verstärkt. 2011 wurde zwar ein Gesetz verabschiedet, welches aus dem Staatsbudget 40 Milliarden Dinars an lokale Regierungen verteilt, dies führt allerdings zu Schwierigkeiten bei den staatlichen Finanzen.  

    Der aktuelle Bericht des Finanzrates unterstreicht, dass die finanziellen Probleme der Städte und Gemeinden die öffentlichen Finanzen des Staates gefährden und das Wirtschaftswachstum behindern. Die Analyse zeigt, dass zu viel für Subventionen und zu wenig für Investitionen ausgegeben wird.

    Der Finanzrat hat die Budgets der vier größten Städte Serbienssorgfältig analysiert: Die Hauptstadt Belgrad hat ausgeglichene Haushaltseinnahmen und- Ausgaben und zahlt ihre Obligationen pünktlich. Nur eine dauerhafte Lösung der Finanzprobleme würde auch dafür sorgen, die massiven öffentlichen Verkehrsprobleme zu verringern. Die Hauptstadt der Autonomen Provinz Vojvodina, Novi Sad, hat stabilere Finanzen als Belgrad, jedoch fehlt das Geld für Investitionen. Die Stadt hat derzeit ein zuverlässiges und fair ausgeglichenes Budget und zahlt ihre Obligationen rechtzeitig. Die Stadt Nis ist in ernsthaften steuerlichen Schwierigkeiten, kann dies jedoch durch Umstellung ihrer Methode zur Verwaltung der öffentlichen Finanzen ändern. Kragujevac, ist bei weitem in der schlechtesten steuerlichen Position, mit Schulden am Ende des Jahres 2015, welche fast das jährliche Budget abdecken.

    Wenn die serbische Regierung nicht die notwendigen Schritte unternimmt, werden die Schulden der lokalen Regierungen, welche derzeit vier Prozent des BIP erreichen, in massive Probleme zwingen, so der Finanzrat.

    Quelle: www.euractiv.rs/ und www.novisad.travel/de

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