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    Europa-Forum Wachau, ein Ort für europäischen Diskurs, im Zeichen der Bürgernähe

    Europäische Union als „Modell der Zukunft“; Europa-Forum Wachau diskutierte Herausforderungen für EU  

    Seit dem EU-Beitritt Österreichs vor zwanzig Jahren findet das Europa-Forum Wachau jährlich statt und bietet seither einen einzigartigen Rahmen für europapolitische Diskussionen. Das diesjährige Thema des Forums  von 10.-11. Juni 2017 lautete „Bürgernähe in Europa“ und befasste sich in erster Linie mit der Zukunft der Europäischen Union. Hochrangige politische Gäste wie Außenminister Sebastian Kurz, Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner oder EU-Kommissar Johannes Hahn, nannten die Subsidiarität eine der Grundvoraussetzungen, damit die Menschen die EU als Hoffnungsträger wahrnehmen.   

    Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin und der amtierende Premier Serbiens, Ivica Dacic, bekundeten ihr Bekenntnis zu den Werten der EU und den Wunsch nach einer weiteren Annäherung ihrer Länder an die Union. EU-Kommissar Hahn betonte vor allem die Bürgernähe: “Wir müssen zusammenwirken, um erfolgreich zu sein” und die frühere Innenministerin Mikl-Leitner erörterte die Bedeutung der Regionalpolitik, um das Vertrauen der Menschen für die EU wieder zu gewinnen.

                 

    Auf dem Programm des Europa-Forums standen mehrere Arbeitskreise sowie eine Plenarsitzung. Dabei ging es unter anderem um Themen wie Sicherheit in Europa, Subsidiarität, Bürgernähe, globale Wettbewerbsfähigkeit sowie dem Spannungsverhältnis zwischen Migration, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Weiters fand am Sonntag eine Gedenkmesse für Alois Mock statt.

    Seit zwanzig Jahren bietet das Europa-Forum Wachau den Rahmen, interdisziplinär auf regionaler Ebene den Stand und die Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses zu analysieren und zu diskutieren. Das Europa-Forum Wachau wurde ins Leben gerufen, um die Auseinandersetzung und Diskussion mit der EU und über die EU anzuregen. Darüber hinaus dient das Forum der Schaffung und Pflege von Netzwerken, die einen unabdingbaren Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses darstellen.

     Quelle:www.europaforum.atwww.bmeia.gv.at und www.salzburg.com

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