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    EU-Regionalförderung in Zukunft einfacher und gezielter

    Die Zukunft der EU Finanzen – Kohäsionspolitik nach 2020:
     
    Am 12. März 2018 hat die für Regionalpolitik zuständige Kommissarin Corina Creţu auf dem Rat für Allgemeine Angelegenheiten in Luxemburg über die Zukunft der Kohäsionspolitik debattiert. Dies war die letzte Ratstagung für Kohäsion, bevor die Kommission am 2. Mai ihren Vorschlag für den nächsten langfristigen EU-Haushalt vorlegt und der kohäsionspolitische Vorschlag für die Zeit nach 2020 genau folgt. Die Diskussionen konzentrierten sich auf den zukünftigen Umfang und die Prioritäten der Politik.

    Kommissarin Creţu erklärte ihre Überzeugung, dass Europa weiterhin eine Kohäsionspolitik für alle Regionen braucht. Aber der Status Quo sei keine Option. Die Kommissarin hob die Notwendigkeit von mehr Flexibilität und eines stärker auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnittenen Ansatzes hervor, beispielsweise mit einer neuen Zuweisungsmethode und neuen Indikatoren sowie einer stärkeren Verbindung zwischen der Kohäsionspolitik und Strukturreformen. „Wir wissen um die wachsenden Auswirkungen der Globalisierung auf die Regionen“, sagte die Kommissarin und unterstrich die Notwendigkeit, den Regionen durch intelligente Spezialisierung zu helfen, einen industriellen Wandel zu erreichen, Innovationen zu fördern und in ihr Volk zu investieren. Die Kommissarin erwähnte auch die Notwendigkeit einer langfristigen Antwort auf die Migrationsherausforderung, unterstützt durch die Kohäsionspolitik.

    Source: European Commission- Daily News 12/04/2018

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