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    Erfolge für Rechtspopulisten, Grüne und Rechtsliberale halten Positionen

    Lokalwahlen in den Niederlanden:
     
    12,5 Millionen wahlberechtigte Niederländer wählten am 21. März 2018 ihre Regionalparlamente. Diese Wahl in 335 Gemeinden war ein Jahr nach der nationalen Parlamentswahl zugleich ein Stimmungstest für die Parteien in Den Haag. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,7 Prozent und damit etwas höher als 2014 (45,1 Prozent).
    Erfolge verzeichneten vor allem die rechtspopulistische Freiheitspartei (Partij voor de Vrijheid, PVV)  von Geert Wilders, der der Einzug in das Parlament in mehreren Städten, darunter Rotterdam und Utrecht, gelang. Die Partei ist erstmals in 30 anstatt bisher zwei Kommunen (Den Haag und Almere) vertreten.In Rotterdam blieb die rechtspopulistische Partei “Leefbaar Rotterdam” (Lebenswertes Rotterdam) stärkste Kraft. In Amsterdam errang das extrem rechtsnationale Forum für Demokratie (FvD) von Thierry Baudet  einen Erfolg und wird erstmals in das Rathaus einziehen. Das ebenfalls weit rechts stehende Forum für Demokratie (FvD) und EU-kritische Partei besetzt im Stadtparlament von Amsterdam zwei der 45 Sitze.

    Stärkste Partei in den beiden größten Städten Amsterdam und Utrecht wurde die grüne Partei GroenLinks. Die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA) und die sozialliberale D66 verzeichneten in den meisten größeren Städten Stimmenverluste, während die rechtsliberale VVD von Ministerpräsident Mark Rutte in einigen Kommunen Stimmen hinzugewinnen konnte.

    Source: focus.de

    Kategorie: Uncategorized
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