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    Die Erfahrungen Polens mit EU-Fonds: Eine gute Nutzung der Ressourcen wird zu einer erfolgreichen Entwicklung aller Regionen führen

    Konferenz in Zagreb:
    Für die nächste Finanzperiode müssen wir die strategischen Prioritäten der Republik Kroatien in den nächsten Jahren festlegen.  Um dies zu erreichen, müssen vor allem die Bürger, aber auch die Vertreter der Universitäten, Vertreter der regionalen und lokalen Selbstverwaltung und der zivilgesellschaftlichen Organisationen einbezogen werden“, erklärte der Vorsitzende der kroatischen Regionalpräsidenten, Goran Pauk, bei einer Konferenz am 22. Februar 2018 in Zagreb.
    Die Konferenz “Erfahrungen Polens in den Verhandlungsprozessen und die Bedeutung der regionalen operationellen Programme für die Entwicklung der Regionen”, wurde von der Versammlung der kroatischen Regionalpräsidenten und dem Ministerium für regionale Entwicklung und Fonds organisiert.

    Nach der Initiative einer stärkeren Beteiligung der kroatischen Regionen (Gespanschaften) an den Verhandlungen und der Anerkennung der Bedeutung der operationellen Programme für die regionale Entwicklung im Rahmen der Kohäsionspolitik haben die kroatischen Regionen dank der guten Zusammenarbeit mit der Polnischen Demokratischen Allianz zwei polnische Spezialisten nach Zagreb gebracht.

    Der Schlüssel für den erfolgreichen Einsatz der EU-Mittel der Republik Polen liegt in der Reduktion der nationalen und regionalen Programmplanungsebenen, wodurch die polnischen Regionen den europäischen Regionen entsprechen, was auch in Kroatien angestrebt wird. Eine davon ist die Woiwodschaft Westpommern, aus der Marcin Szymt und Piotr Wolski kamen, die sowohl Experten für die Vorbereitung und Verwaltung der regionalen operationellen Programme der Periode 2007-2013 als auch für die laufende Finanzperiode 2014-2020 sind: Die operationellen Programme in Polen durchlaufen mehrere Phasen und viele Schritte, wobei am wichtigsten ist die gute Vorbereitung ist. Der Schwerpunkt liegt auf der umfassenden Erhebung der Barrieren und der Investitions- und Projektpotentiale lokaler und regionaler Selbstverwaltungseinheiten, sagte Marcin Szmyt in seiner Rede.

    Sowohl die nationale als auch die regionale Ebene waren in den Verhandlungsprozess mit jeweils eigenen Aufgaben eingebunden. Die Aufteilung der Aufgaben zwischen der nationalen und der regionalen Ebene wurde vorgenommen, um eine größere Transparenz und Rechenschaftspflicht für die Verwaltung der EU-Mittel zu erreichen. Die Regionalen Programme entsprechen den thematischen Zielen der Kohäsionspolitik, angefangen bei Forschung und Innovation, Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut, sowie Stärkung des institutionellen Potenzials und der Effizienz der öffentlichen Verwaltung.

    Ein besonders gutes Beispiel für bewährte Verfahren ist die integrierte territoriale Zusammenarbeit, betonte Piotr Wolski. Das territoriale Abkommen sieht eine Übereinstimmung zwischen den von der Regierung durchgeführten Maßnahmen vor, wobei die lokale Selbstverwaltung die Entwicklungsprioritäten und strategischen Interventionsbereiche festlegt, für die die EU-Mittel und die nationalen Mittel in einer neuen Finanziellen Vorausschau bereitgestellt werden. Der vorgenannte Vertrag dient als Grundlage für die Verhandlungen über das künftige regionale Programm sowie die Grundlage der staatlichen Budgethilfe und des EU-Verteilungsinstruments und der nationalen Mittel zwischen den Regionen.

    Die Republik Polen hat bisher über 80 Mrd. EUR aus EU-Mitteln erhalten.

    Source: vusz.hr
    Kategorie: Uncategorized
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