Institut IRE

  • » Contact
    » News
    » Facebook
  • Institut IRE -

    Südosteuropa-Wirtschaftsindex: Wirtschaftsklima verbessert sich leicht

    Bosnische und serbische Unternehmer blicken optimistisch in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kreditversicherers Prisma und der GfK Austria.

    64 Prozent der bosnischen und 68 Prozent der serbischen Konzerne sehen das Jahr 2016 (sehr) positiv. „In diesen Volkswirtschaften ziehen die Großen die Kleinen.“, erklärt Prisma-Markenvorstand Ludwig Mertes. „Das hat damit zu tun, dass die Länder natürlich verstärkt versuchen, ausländische Investoren ins Land zu holen. Serbien beispielsweise positioniert sich als attraktiver Investitionsstandort für größere Konzerne aus dem Ausland, die von der günstigen Kostenstruktur profitieren. Hierzulande sind die KMU das Rückgrat der Wirtschaft.“
     
    Somit herrscht bei serbischen Mittelständern Aufbruchsstimmung. 36 Prozent der serbischen Unternehmen beurteilen die Stimmung in ihrer Branche mit “sehr gut” oder “gut” und 62 Prozent glauben an bessere Geschäfte innerhalb von zwölf Monaten. “Der aktuellen Regierung gelingt es, für ein positives Wirtschaftsklima zu sorgen und gute PR in eigener Sache zu machen”, sagt Mertes.
     
    Das gute Wirtschaftsklima spiegelt sich dieses Jahr erstmals auch in den Konjunkturdaten Serbiens wider. Allein im ersten Quartal wuchs die Wirtschaftsleistung um kräftige 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vergangenen Mittwoch hob die Notenbank ihre Prognose an. Sie erwarte für 2016 ein Plus zwischen 2,3 und 2,4 Prozent. Zuvor hat sie 1,8 Prozent erwartet. Außerdem habe sich das Budgetdefizit heuer in den ersten vier Monaten auf 110 Millionen € belaufen, obwohl ursprünglich 590 Millionen € angenommen gewesen seien.
     
    Kroatien befindet sich im Stimmungstief. Das Wirtschaftsklima wird hier mit 53 Punkten immerhin besser bewertet als bei der Untersuchung im Jahr 2014, als das Adrialand bei 51 Punkten lag. Damit bleibt Kroatien Schlusslicht: “Das dürfte auch daran liegen, dass die Hoffnungen, die viele Menschen auf die Wahlen im vorigen Jahr gesetzt hatten, enttäuscht wurden,” sagt Mertes. Statt neue Impulse zu setzen droht die neue Regierungskoalition zu zerbrechen.
     
    Nach Jahren schlechter Stimmung verbessert sich dafür das Wirtschaftsklima im NachbarlandSlowenien. Während die Stimmung 2014 mit 49 Punkten noch im Keller lag, verbessert sich der Wert nun deutlich auf 54 Punkte. Die Unternehmer haben nach der schweren Wirtschaftskrise wieder mehr Hoffnung in die Zukunft.Bosnien und Herzegowina erreicht mit 57 Punkten den zweitbesten Indexwert hinter Serbien. Jedoch geht die Einschätzungen auseinander: zwischen Konzernen (64), die positiv in die Zukunft blicken, und kleineren und mittleren Unternehmen (50), die deutlich pessimistischer sind. “Dies ist für uns ein überraschendes Ergebnis angesichts der politischen Instabilität und der wirtschaftlichen Lage im Land. Aber vielleicht verleihen die vielen Investitionen aus dem arabischen Raum der Stimmungslage ein positives Momentum”, sagt Mertes.
     
    Auf Grundlage der Befragung von 150 Unternehmen pro Land untersuchte die Studie von Prisma und GfK Austria das Wirtschaftsklima in Österreich und den Ländern Südosteuropas. Dabei fließen Einschätzungen zur aktuellen und künftigen Gesamtsituation sowie zu geplanten Export-und Investitionstätigkeiten ein. Das Wirtschaftsklima wird auf einer Skala von 0 bis 100 gemessen, je höher der Wert, desto positiver ist das Wirtschaftsklima. Die Untersuchung wurde im Jänner 2016 durchgeführt. Zielgruppe waren kleine und mittlere Unternehmen (small and medium-sized enterprises, SME) und Konzerne (Corporate Companies), die Business to Business arbeiten.
     
    Quelle: APA, WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2016-05-18

    Kommunalwahlen in Großbritannien: Stimmungstest vor Brexit-Entscheidung

    Bei den Kommunal- und Regionalwahlen in Großbritannien am 5. Mai 2016 musste die oppositionelle Labour-Partei Verluste hinnehmen, allerdings sei der Stimmenverlust für die britische Arbeiterpartei geringer ausgefallen als erwartet.

    Bei der Wahl des schottischen Parlaments hat die Unabhängigkeitspartei SNP wieder die meisten Sitze gewonnen, die eigene Mehrheit aber verloren. Den Nationalisten gelang es 63 von 129 Sitzen zu gewinnen– sechs weniger als im letzten Parlament. Die Chefin der Schottischen Nationalpartei, Nicola Sturgeon, hatte schon kurz zuvor einen „historischen” Sieg bejubelt, da die SNP die dritte Wahl in Folge gewinnen konnte. Im letzten Parlament konnten die Nationalisten allerdings mit 69 Mandaten alleine regieren.
    Im neuen Parlament werden sie die Unterstützung einer kleineren Partei brauchen – in Frage kämen etwa die Grünen. Auf Platz zwei kamen die Schottischen Konservativen mit 31 Sitzen – ein großer Erfolg für eine Partei, die in Schottland lange unbeliebt war. Die schottische Labour-Partei stürzte hingegen auf 24 Sitze ab und wurde damit nur noch drittstärkste Kraft. Im März hatte die separatistische Partei angekündigt, nach dem Referendum über die britische EU-Mitgliedschaft am 23. Juni erneut für die Abspaltung Schottlands aus Großbritannien werben zu wollen.
     
    In Wales bleibt die Labour-Partei zwar stärkste Partei, sieht sich aber einer deutlich gewachsenen Ukip-Partei gegenüber. Die Partei des EU-Gegners Nigel Farrage könne nach der Abstimmung zum walisischen Regionalparlament mit fünf Mandaten rechnen, berichtete der Sender BBC. Ukip kämpft für einen Austritt aus der EU, der Labour-Parteichef Jeremey Corbyn für den Verbleib. Die Briten müssen am 23. Juni in einem Referendum entscheiden, ob sie in der EU bleiben wollen oder nicht. Der Ausgang ist laut Umfragen offen.

    In Nordirland erlitten die beiden großen irisch-republikanischen Parteien Sinn Féin und die SDLP Verluste. Stimmenstärkste Partei Nordirlands blieb weiterhin die Democratic Unionist Party (DUP). Die Grüne Partei Nordirlands gewann ein zweites Mandat hinzu und zwei Abgeordnete der linkssozialistischen People Before Profit Alliance wurden erstmals in die Nordirland-Versammlung gewählt. Die Sitzverteilung blieb im Großen und Ganzen jedoch weitgehend unverändert.
     
    Erster muslimischer Bürgermeister in London
    In London lag der als Favorit ins Rennen gegangene Labour-Kandidat Sadiq Khan deutlich vor seinem konservativen Tory-Rivalen Zac Goldsmith. Mit rund 44 Prozent der Stimmen lag Khan damit fast zehn Prozent vor Goldsmith. Damit übernimmt die Arbeiterpartei nach acht Jahren wieder das Ruder in der britischen Hauptstadt. Khan ist somit erster muslimischer Bürgermeister der Millionenmetropole geworden. Die britische Hauptstadt wird seit acht Jahren von dem Konservativen Boris Johnson regiert.
    Khan, ein ehemaliger Menschenrechtsanwalt und Sohn eines Busfahrers aus Pakistan, beschreibt sich selbst als “britischen Muslim, der den Kampf gegen die Extremisten aufnimmt”. 
    Am Donnerstagabend versprach Khan, “ein Bürgermeister für alle Londoner” zu sein. “Ich bitte die Londoner dringend, Hoffnung vor Furcht zu wählen”, sagte er. In London leben 8,6 Millionen Menschen, von denen mehr als eine Million Muslime sind.
     
    Der von Medien „Super Thursday“ getaufte Wahltag gilt als erster Test für den linken Parteichef Jeremy Corbyn, der den Labour-Vorsitz im Spätsommer vergangenen Jahres übernommen hatte. Verglichen mit den vergangenen Regional- und Kommunalwahlen in den Jahren 2011 und 2012 muss Labour Verluste hinnehmen. Im Hinblick auf das desaströse Ergebnis der nationalen Parlamentswahl 2015 gewinnt die Arbeiterpartei aber wohl wieder etwas an Boden. Die Tories dagegen schneiden etwas schlechter ab als im vergangenen Jahr. Generell fallen die Verluste der angeschlagenen Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien geringer aus als erwartet. Selbst im konservativ geprägten Süden des Landes konnte Labour einige seiner wenigen Hochburgen verteidigen.
    40 Millionen Briten waren letzten Donnerstag dazu aufgerufen, Regional- und Kommunalparlamente zu wählen.
     
     
    Quellen:
    faz.net/aktuell/politik/ausland/kommunalwahl-in-grossbritannien-rechtspopulisten-erzielen-wahlerfolg-in-wales-14218188.html
    zeit.de/politik/ausland/2016-05/grossbritannien-kommunalwahl-labour-partei-jeremy-corbyn-verluste

    zuerst.de/2016/05/08/kommunalwahlen-in-grossbritannien-ukip-und-schottische-nationalpartei-gewinnen/
    Fotos: 
    salzburg.com/
    arynews.tv/en/britain-awaits-results-of-super-thursday-votes/

    25. Mai 2016: Kataloniens Weg in Europa – eine Podiumsdiskussion

    EINLADUNG

    Kataloniens Weg in Europa

    Podiumsdiskussion

    (in deutscher Sprache)

    Mittwoch, 25. Mai 2016, 19:00 Uhr

    Internationale Salzburg Association (ISA)

    Palais Kuenburg-Langenhof

    Sigmund-Haffnergasse 16, 5020 Salzburg

     

    Begrüßung und Moderation

    Univ. Prof. Dr. Franz Schausberger

    IRE-Vorstand, Mitglied im Ausschuss der Regionen, Brüssel, EU

     

     

    Es diskutieren:

    Jordi Solé, Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten und die Europäische Union der Regionalregierung Kataloniens, Barcelona, Spanien

    Adam Casals, Gesandter, Leiter des Büros der Region Katalonien in Wien

    Krystyna Schreiber, deutsche Autorin und Herausgeberin mehrerer Publikationen über Katalonien, Barcelona, Spanien

    Dr. Kai-Olaf Lang, Senior Fellow, Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin, Deutschland

    Im Anschluss laden wir zu einem Imbiss ein.

    Programm

     

    Um Anmeldung wird gebeten bis 23. Mai 2016 unter:

     martina.balazic@institut-ire.eu       

    bzw. Tel: 0662 84 32 88 – 0.

    Der Regionalverband Pongau tritt dem IRE bei

    Neues Mitglied im IRE-Netzwerk:

    Der Regionalverband Pongau ist dem IRE-Netzwerk, das bereits über 130 Mitglieder aus 21 Ländern umfasst, beigetreten. Der Verband wird durch den Vorsitzenden Dr. Peter Brandauer, Bürgermeister von Werfenweng, vertreten.
     
    Der Regionalverband Pongau ist ein Zusammenschluss aller 25 Pongauer Orte bzw. Städte und eine Serviceeinrichtung mit einem breit gefächerten Aufgabengebiet für seine Mitgliedsgemeinden, die Tourismusverbände, Wirtschaftstreibenden und die gesamte Bevölkerung. Der Regionalverband Pongau ist Eigentümer der Mobilitätszentrale Pongau GmbH (“mobilito”) und Träger des EuropeDirect-Informationszentrums “EDIC Südliches Salzburg – Pongau”.

    Die Schwerpunkte liegen in der Förderberatung, der Regionalplanung und Regionalentwicklung, der Mobilisierung und Entwicklung von Gewerbestandorten, der Europainformation sowie der Organisation und Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs “Pongau-Takt”. Weiters ist es Informations- und Kooperationsstelle für regionale Projekte und regionale Vielfalt sowie als Vertreter regionaler Anliegen.
     
    In den 25 Gemeinden des Bezirks „St. Johann im Pongau“ haben rund 80.000 Menschen ihren Lebens- und Arbeitsraum. Der Natur- und Landschaftsraum des Pongaus wird bestimmt durch die Gebirgszüge der Salzburger Kalkhochalpen im Norden und der Hohen Tauern im Süden der Region, durch die sanften Hanglagen der Pongauer Schieferzone sowie durch die Talräume der Salzach und Enns. Der Pongau ist dabei nicht nur Lebens- und Arbeitsraum, sondern eine Region mit enorm hohem Freizeit- und Erholungswert. So zählt er mit seinen rund 8,5 Mio. Übernachtungen in 71.000 Gästebetten zu den bedeutendsten Tourismusregionen Österreichs, im Wintertourismus hat sich der Pongau bereits zu einer der TOP-Destinationen in Europa positioniert.
    Aus touristisch-verkehrlicher Sicht ist der Pongau die einzige Region Österreichs, die über eine flächendeckend agierende Mobilitätszentrale verfügt (Servicezentrum für touristisches Mobilitätsmanagement).
     
    Wir freuen uns über den Beitritt des Regionalverbandes Pongau und hoffen auf eine gute und enge Zusammenarbeit.
     
    Mehr Informationen zum Regionalverband unter:
    http://www.pongau.org/home.html

    Lokalwahlen in Serbien: Serbiens Regierungspartei gewinnt Mehrheit, auch in der Autonomen Provinz Vojvodina

    Serbiens Premierminister Aleksandar Vučić und seine Serbische Fortschrittspartei (SNS) haben die Lokalwahlen in den meisten Gemeinden und Städten Serbiens sowie in der nördlichen Autonomen Provinz Vojvodina, die traditionell eine Hochburg der oppositionellen Demokratischen Partei ist,  für sich entscheiden können.

     
    Die rechtskonservative SNS hat 44,5 Prozent der Stimmen bei den Wahlen für die Regionalversammlung der Autonomen Provinz Vojvodina am 24. April 2016 gewonnen. Die Demokratische Partei (DS), die bisher die regionale Regierung stellte, kam nur auf 7,24 Prozent. Die sozialistische SPS-JS Koalition erhielt 8,85 Prozent, während die nationalistische Partei SRS 7,66 Prozent der Stimmen bekam. Die Liga der Sozialdemokraten der Vojvodina (LSV) gewann 6,43 Prozent und die Allianz der Vojvodina Ungarn (SVM) erhielt 4,87 Prozent. In Serbien fanden zeitgleich vorgezogene Parlamentswahlen statt. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 56,40 Prozent.
     
    Mit 63 von 120 Sitzen, 50 Sitzen mehr als noch bei der Wahl 2012, ist es der SNS gelungen die Demokratische Partei, die traditionell stärkste Partei in der Vojvodina, an den Rand zu drängen.  Die Demokratische Partei kommt nur auf 10 Sitze, 48 Sitze weniger als noch 2012. Die SNS plant eine Koalition mit der Allianz der Vojvodina Ungarn (SVM). Die SVM vertritt die größte ethnische Minderheit in der Provinz Vojvodina.
     
    Der hohe Sieg der SNS sei auf den Erfolg der Wirtschaftsreformen und den Beitrittsverhandlungen mit der EU zurückzuführen. Weiters spielte wohl auch die Umbenennung der Liste eine Rolle. Vučić hatte seinen eigenen Namen auf alle Wahllisten setzten lassen (Liste “Aleksandar Vučić – Serbien gewinnt”) statt die seiner Partei SNS und habe so von der Präferenz der Serben für Führungspersönlichkeiten abzustimmen, statt für Parteien, profitieren können.
     
    Die Autonome Provinz Vojvodina ist eine autonome Provinz in Serbien, im nördlichen Teil des Landes, in der pannonischen Tiefebene. Novi Sad ist Verwaltungszentrum der Provinz Vojvodina und die zweitgrößte Stadt in Serbien. Die Vojvodina hat eine Bevölkerung von rund 2 Millionen mit mehr als 26 Ethnien und sechs Amtssprachen.
     
    Die SNS hat ebenfalls in den restlichen Gemeinden und Städten Serbiens die Stimmenmehrheit erreicht. So auch in Smederevska Palanka (Zentralserbien), Indjija und Apatin in der Vojvodina, wo zuvor noch die Demokraten regierten. Die SNS  gewann ebenfalls in 14 von 17 Gemeinden in Belgrad, ausgenommen in Vracar, Stari Grad und Neu-Belgrad, wo die Demokratische Partei als Sieger hervorging. Trotz einer starken Kampagne gelang der SNS keine Mehrheit in Jagodina (Zentralserbien), Surdulica und Bosilegrad (im Südosten Serbiens) oder Cajetina (im Südwesten Serbiens), wo die lokalen Politiker anderer Parteien erneut eine Mehrheit erzielen konnten.
     
    In Vranje (Südserbien) werden die Wahlen in zwei Wahllokale wiederholt, nachdem es Bestechungsversuche gegeben haben soll. In Nis, im südlichen Zentral-Serbien, werden Wahlen in 20 Wahllokalen wiederholt, da mehr Stimmzettel abgegeben wurden als Wähler registriert waren.
     
    Quelle: http://www.balkaninsight.com
    Karte:http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/PKGG/Geschichte/geschichte-suedost-osteuropa/studium/exkursionen/vojvodina/projekt.html

    „Green-City“-Konferenz mit dem Bürgermeister Ljubljanas vereinbart

    IRE-Delegation auf Besuch in der Hauptstadt Sloweniens:

    Die Durchführung einer IRE-Konferenz zum Thema „Green Cities“ vereinbarten der Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Janković, und die Vizebürgermeisterin Tjasa Ficko mit IRE-Vorsitzendem Franz Schausberger und IRE-Generalsekretär Joachim Fritz. Die Hauptstadt Sloweniens, die seit letztem Jahr Mitglied im IRE-Netzwerk ist, trägt derzeit den Titel der „European Green Capital“. Das Erscheinungsbild Ljubljanas wurde in den letzten Jahren vollständig nach dem Nachhaltigkeitsprinzip umgestaltet. Die Stadt besitzt z. B. hervorragend erhaltene Grünflächen, sogar im unmittelbaren Stadtzentrum.
     
    Es gehe vor allem darum, an Hand von Best-Practice-Beispielen von Green-Cities in Europa Erfahrungen auszutauschen und auch weitere Städte zum Engagement in diesem Bereich anzuregen. Es gibt keinen besseren Ort für die Durchführung einer Konferenz als Laibach, das in den letzten Jahren Enormes für eine nachhaltige Gestaltung der Stadt geleistet habe. Die Fortschritte, die dieses Stadt in den letzten Jahren gemacht habe, seien deutlich zu erkennen, stellte Schausberger in seinem Gespräch mit Bürgermeister Zoran Janković, und Vizebürgermeisterin Tjasa Ficko am 25. April 2016, fest.
     
    Aus diesem Grund wird das IRE, in Kooperation mit der Stadt Ljubljana, vom 10.- 11. November 2016 die Konferenzserie „Smart Cities“ in Ljubljana fortsetzen.  Ähnliche IRE-Konferenzen haben in den letzten vier Jahren bereits in Tübingen (D), Wien (A), Breslau (PL) und Triest (IT) stattgefunden.
     
    Um den Verkehrsdruck in europäischen Städten zu minimieren, die Lärm- und Schadstoffbelastung zu reduzieren, stellt sich die Frage, wie man Mobilität erhöhen und gleichzeitig Unfälle, Verkehrsbehinderungen und Umweltverschmutzung reduzieren kann. Dies gehört derzeit zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen europäischer Städte. Ziel dieser Veranstaltung ist eine Analyse der gegenwärtigen Verkehrssituation in europäischen Städten, Darstellung von Problemen und Perspektiven, Best-Practice-Beispielen, innovativen Verkehrsplänen und technologischen Lösungsmöglichkeiten sowie Schaffung von Impulsen für neue Aktivitäten, Kooperationen und Projekte.
     
    Nähere Informationen und Anmeldung zur Konferenz:
    Martina.Balazic@institut-ire.eu
    Und unter:
    www.institut-ire.eu

    Slowenischer Staatspräsident tritt dem Patronanzkomitee des IRE bei

    Franz Schausberger bei Borut Pahor in Laibach:

    Das in Salzburg ansässige Institut der Regionen Europas (IRE) hat einen neuen prominenten Schirmherrn: Der Staatspräsident Sloweniens, Borut Pahor, ist dem „Board of Patrons“ beigetreten und hat die Beitrittsurkunde anlässlich eines Besuches von IRE-Präsident Franz Schausberger am 25. April 2016 in Laibach unterschrieben.
     
    Der slowenische Staatspräsident unterstützt damit das Institut der Regionen Europas als europäische, überregionale, überparteiliche und unabhängige Einrichtung für alle Regionen und Kommunen Europas innerhalb und außerhalb der EU und seine Zielsetzung, die politische und wirtschaftliche Position der Regionen und Kommunen Europas zu stärken. Präsident Pahor erklärte, die Tätigkeit des IRE entspreche daher der Idee des „Europa der Regionen“ auf der Basis des Subsidiaritätsprinzips, das eine der tragenden Säulen der Europäischen Union darstellt und auch im Vertrag von Lissabon festgelegt ist.
     
    IRE-Präsident Prof. Dr. Franz Schausberger mit dem slowenischen Staatspräsidenten Borut Pahor
     
    Die Regionalisierung Sloweniens, die von Präsident Pahor als Ministerpräsident 2008 betrieben wurde, stand im Mittelpunkt des Gesprächs. Slowenien zählt zu den zentralisiertesten Staaten Europas, es gibt keine Regionen und die Gemeinden sind nur äußerst schwach ausgestattet und unterstehen dem direkten Zugriff der Zentralregierung. In einem Referendum im Jahr 2008 hatte sich eine klare Mehrheit für eine Regionalisierung Sloweniens ausgesprochen, allerdings konnte man sich über die Zahl der Regionen nicht einigen. Von der aktuellen Regierung wurde dieses Thema nicht mehr aktualisiert. Präsident Pahor zeigte sich allerdings überzeugt, dass die Regionalisierung seines Landes wieder an Aktualität gewinnen und Slowenien am Ende des Tages in Regionen aufgeteilt würde. Er dankte für das Angebot des IRE, für diesen Fall Expertise zur Verfügung stellen zu wollen.
     
    Präsident Pahor war äußerst interessiert an den aktuellen Ereignissen um die Bundespräsidentenwahl in Österreich und zeigte sich besorgt über eine Zunahme des Rechtspopulismus in Europa und damit einhergehend eine Schwächung der Europäischen Union. Die Parteien links und rechts der Mitte müssten sich der Themen der Menschen, für die die Rechtspopulisten zu einfache Antworten hätten, in verständlicher, populärer Form annehmen.

    IRE-Expertenkonferenz und Café d´Europe Régional in Sarajevo, BiH

    IRE-Expertenkonferenz und Café d´Europe Régional in Sarajevo, BiH:

    Bosnien und Herzegowinas Weg in die EU hat begonnen
     

    Die EU wird in letzter Zeit oft infrage gestellt. Sowohl die Wirtschafts- also auch die Flüchtlingskrise haben gezeigt, dass das Projekt Europa noch keinesfalls ein Fertiges ist. Manch langjähriger Mitgliedstaat denkt sogar an den Ausstieg. Dennoch hat Bosnien und Herzegowina am 15. Februar 2016 seine EU-Mitgliedschaft offiziell in Brüssel beantragt.
     
    „Wir alle begrüßen die europäischen Bestrebungen von Bosnien und Herzegowina, vor allem nach der Verabschiedung der Reformagenda und dem dazugehörigen Aktionsplan. Jetzt ist Bosnien und Herzegowina aufgefordert, konkrete Ergebnisse zu liefern, “ sagte IRE-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.Franz Schausberger bei der Begrüßung in der Parlamentarischen Versammlung BiH in Sarajewo.
     
    Das IRE hat am 15. April 2016 in Kooperation mit dem Kanton Sarajewo, der Zentraleuropäischen Initiative, der Konrad-Adenauer-Stiftung und weiteren internationalen Partnern, eine Expertenkonferenz  zum Thema “Bosnia and Herzegovinas way to the EU and the impact on regional and local authorities” mit Experten  aus acht europäischen Ländern und hochrangigen Sprechern aus Wirtschaft und Politik organisiert. Ziel der Konferenz war es auf die Rechte, Möglichkeiten und Vorteile für Bürger und für die Regionen aus der EU-Integration sowie den Einfluss der EU-Mitgliedschaft auf lokale und regionale Gebietskörperschaften aufmerksam zu machen.Regionale Versammlungen in den EU-Kandidatenländern sollen sich auf ihrem Weg in die EU frühzeitig mit der Umsetzung der EU-Gesetzgebung auseinandersetzen und diese an ihre Bürger vermitteln. Die Bevölkerung soll für das Thema sensibilisiert und interessiert werden, während die regionalen Versammlungen und Kantone sich bestmöglich auf den Beitritt vorbereiten. Vertreter aus Österreich, Slowenien, Kroatien, der Slowakei, Rumänien und Serbien präsentierten ihre Ansätze und europäischen Projekte und hielten fest, dass 70% des EU-acquis auf subnationaler Ebene umgesetzt werden müsse.  
     
    „Für den Integrationsprozess ist es absolut notwendig, die Fähigkeit des Landes zu stärken und mit einer Stimme auf EU-Fragen zu reagieren“, so Franz Schausberger weiter. Die regionale Struktur BiH sei mit seinen zwei Entitäten und dem Sonderverwaltungsgebiet Brčko sehr komplex und die finanzielle Autonomie auf kommunaler Ebene sei noch zu schwach. Daher sei es umso wichtiger regionale und lokale Behörden in den gesamten EU-Prozess von Beginn an miteinzubeziehen.

    v.l.n.r.: Elvis Kondzic, Berater des Ministerrates BiH, Mirko Šarović, Minister für Außenhandel und Wirtschaftsbeziehungen BiH, IRE-Vorstand Prof. Dr. Franz Schausberger, Botschafter Lars-Gunnar Wigemark, Dragan Mektić, Minister für Sicherheit, und Österreichs Botschafter in BiH Mag. Martin Pammer

    Bosniens Minister für Sicherheit, Dragan Mektić, versicherte, dass sein Land den EU-Integrationsprozess ernst nehme und alle Voraussetzung schnellstmöglich umsetzen will, um die wirtschaftlichen Vorteile zu nutzen. Daher müssen alle Regierungsebenen auch bei dem Thema innere Sicherheit zusammenarbeiten. Dazu gehöre ebenfalls die Bekämpfung des organisierten Verbrechens und der Kampf gegen die Korruption. Mehr Sicherheit wird Investoren in das Land bringen und so zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.
    Das Jahr 2016 sei ein entscheidendes Jahr, da BiH nach der Einreichung des EU-Beitrittsantrags den europäischen Weg aktiv weiterverfolgen muss, betonte Mirko Šarović, Minister für Außenhandel und Wirtschaftsbeziehungen. Und dies geschehe insbesondere auf regionaler und lokaler Ebene, wo sich das öffentliche Leben abspiele.
     
    Eine bemerkenswerte Entwicklung habe Bosnien aus Sicht der EU in den letzten 1,5 Jahren durchgemacht, berichtete der Sonderbeauftragte der EU und Leiter der EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina Botschafter Lars-Gunnar Wigemark. Die Reformagenda letztes Jahr und die lokalen Wahlen im Oktober 2016 sind Bosniens beste Chance, um die Bürger von der EU und der damit verbundenen positiven Entwicklung Bosniens zu überzeugen. Die vorherrschende Ethno-Politik solle dabei nicht mehr im Weg stehen. Die Menschen suchen nach Arbeit und einer besseren Ausbildung, um das Land nicht verlassen zu müssen.
     
    Es gäbe bereits über 200 österreichische Unternehmen im Land, die qualifizierte Arbeitskräfte suchen. Österreich sei somit der größte ausländische Investor in BiH, berichtete der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Sarajevo Ing. Mag. Sigmund Nemeti. Dennoch fehle es in manchen Bereichen an klaren Rahmenbedingungen für Investoren, um präzise planen zu können und Chancen und Risiken abwägen zu können.
     
    Österreichs Botschafter in Bosnien Mag. Martin Pammer freue sich besonders, dass ein österreichisches Institut dazu beiträgt BiH einen Schritt weiter in seinen EU-Bestrebung zu begleiten und zu unterstützen. BiH und seine Regionen können von der Vernetzung in Europa nur profitieren.
     
    Nach den Expertenkonferenzen in Dresden (D), Vukovar (HR) und Brčko (BiH) in 2013 und 2014, wurde die Veranstaltungsreihe „Regionale Versammlungen und Parlamente“ nun am 15. April 2016 in Sarajewo mit großem Erfolg fortgesetzt.
     
    Café d´Europe Régional 
    Am Nachmittag fand anschließend das Café d´Europe Régional zum Thema “BiH’s rocky way to the EU“ an der Philosophischen Fakultät der Universität Sarajewo statt. Bei dieser Veranstaltung wurde die entspannte Atmosphäre der Cafeteria genutzt, um mit jungen Menschen über europapolitische Themen, wie den Integrationsprozess und die Mitwirkung der Zivilbevölkerung in der EU, zu sprechen.
     
    Eine klare Perspektive in Richtung Europa müsse vor allem jungen Menschen gezeigt werden, so IRE-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Franz Schausberger bei der Begrüßung der rund 60 Studierenden, die sowohl Englisch auch als Deutsch sprachen. Der Austausch zwischen den Experten und den Studierenden war sehr intensiv und zeigte sowohl Begeisterung als auch Vorbehalt gegenüber dem EU-Beitritt Bosniens.
     
    Die EU sei kein fertiges Projekt sondern ein Prozess, zu dem BiH beitragen kann, da es als Brücke zwischen den Religionen fungieren könne, so der Handelsdelegierte Sigmund Nemeti. 
    Frau Prof. Daniela Drobná  von der Union der Städte und Gemeinden in der Slowakei betonte, dass insbesondere im akademischen Bereich EU-Programme, wie Erasmus, zu einem einheitlichen Bildungskonzept geführt haben. Dies Erleichtere nun die Anerkennung von Abschlüssen und die Mobilität von Arbeitskräften innerhalb der EU.
     
    Weitere  hochkarätige Referenten am Podium waren der österreichische Botschafter Mag. Martin Pammer und CEO der Komercijalna Banka aus Belgrad Dr. Alexander Picker.

    Besuch beim Premierminister des Kantons Sarajewo

    Besuch beim Premierminister des Kantons Sarajewo:
    Regionale Vertreter aus Bosnien sind bereits
    in Brüssel aktiv

    Die IRE-Delegation mit Vorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Franz Schausberger wurde am 14. April 2016 vom Premierminister des Kantons Sarajewo Elmedin Konaković im Rahmen der Fachkonferenz „Bosnien und Herzegowinas Weg in die EU und die Auswirkungen auf die regionalen und lokalen Gebietskörperschaften“, die am darauffolgenden Tag stattfand, empfangen.
     
    “Ziel der Konferenz ist es, die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften in den EU-Beitrittsprozess voll miteinzubinden, “ erklärte Prof. Dr. Franz Schausberger und dankte Premierminister Konaković für die Unterstützung bei der Organisation der Konferenz. Besonders wertvoll seien Erfahrungsberichte der Länder, die erst kürzlich der EU beigetreten seien, wie Kroatien, um eine erfolgreiche und zügige Integration Bosniens in die EU zu erreichen.

    v.l.n.r.: IRE-Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Gerhard Feltl, IRE-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Franz Schausberger, Premierminister Elmedin Konaković und IRE-Vorstandsmitglied Dr. Helmut Falschlehner

    Während des offiziellen Besuchs  war man sich einig, dass es wichtig ist, die lokale und regionale Ebene in die politische und wirtschaftliche Entwicklung mit einzubeziehen. Denn  die lokalen und regionalen Regierungen können Krisen schneller überwinden, gute Beispiele dafür seien dezentrale Länder wie Österreich, Deutschland und die Schweiz.
     
    “Alle Kantone haben bereits Vertreter die mit der EU zusammenarbeiten, um die Reformen umzusetzen “, erklärte Premierminister Konaković. Er betonte, dass Reformen in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung, des Arbeitsmarktes, der öffentlichen Finanzen, im Wirtschaftsbereich und im Justizsystem sowie der Kampf gegen die Korruption bereits begonnen wurden.
     
    “Wir gehen in die richtige Richtung, auch wenn es keine einheitliche Reformagenda im Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina gibt. Obwohl wir noch viele Probleme angehen müssen,  glaube ich, dass unser Weg nach Europa erfolgreich sein wird “, so Premierminister Konaković.

    Foto: Angelika Wienerroither (SN)

    Katalonien verzeichnet höchstes Wirtschaftswachstum seit neun Jahren

    Neuigkeiten aus der IRE-Mitgliederregion Katalonien:
     

    Plus 3,4 Prozent im Jahr 2015 - Dieser Trend ist auf der einen Seite auf eine höhere Nachfrage in Katalonien zurückzuführen, da die Konsumausgaben der privaten Haushalte um 3,6% und die Ausgaben der öffentlichen Verwaltung um 1,6% gestiegen sind. Auf der anderen Seite war ein Anstieg der Exporte begünstigt durch niedrige Zinsen und einen schwachen Ölpreis. Außerdem weißt La Generalitat, die katalanische Landesregierung, darauf hin, dass Katalonien ein stärkeres Wachstum als Spanien (3,2%) und das Mittel der Eurozone (1,9%) erfahren hat. Besonders hervorzuheben ist, dass nur vier Länder des EU-Raums das katalanische Wachstum übertroffen haben, nämlich Irland, Malta, Luxemburg und die Slowakei.
    • Nach Wirtschaftssektoren gemessen sind in Katalonien die Dienstleistungen mit einem Wachstum in Katalonien von 3,8% an der Spitze. In Anbetracht des Tourismus, der einen großen Teil der Dienstleistungen ausmacht, ist beispielsweise die Anzahl der Touristen im letzten Jahr um 3,7% gewachsen und die Ausgaben der Touristen um 3,3%.
    • Die Industrie wuchs durchschnittlich um 2,7% gegenüber 2014 und ist insgesamt in den letzten drei Jahren ständig gewachsen.
    • Auch die Baubranche hat 2015 nach 7 Jahren wieder ein Wachstum aufgewiesen. Vor allem aufgrund von Wohnbauten ist der Sektor im letzten Jahr um 3,5% gewachsen.
    • Die Land- und Forstwirtschaft ist um 0,9% gesunken.
    Für 2016 ist vorgesehen, dass Katalonien den Wert des BIP pro Kopf vor der Krise übertreffen und der Wert des Wachstum 2,8% erreichen wird.
     
    in % zum Vorjahr 2014 2015 2016
    BIP 1,5 3,2 2,8
    Privatkonsum 2,5 3,1 2,8
    Öffentliche Ausgaben 1,2 2 1,5
    Exporte 4,2 5,6 5
    Importe 8,1 6,1 5,5
    VPI 0,1 -0,2 0,8
    Beschäftigungszuwachs 2,1 3,1 2,8
    Quelle: Katalanische Handelskammer in Barcelona

    Diese positive Entwicklung der Wirtschaft wirkt sich direkt auf den Arbeitsmarkt aus, 2015 waren 3,5% mehr Personen versichert als noch im Jahr zuvor, was dem stärksten Wachstum seit 2006 entspricht. Der Anstieg ist vor allem einer höheren Beschäftigung im Dienstleistungssektor zuzuschreiben. Trotzdem bleibt die Arbeitslosenquote von 17,7% ein wunder Punkt Kataloniens. 
    Darüber hinaus behält Katalonien auch im Zuge der Unabhängigkeitsdebatte seinen Status als wirtschaftsstarke Region und zieht weiterhin ausländische Abnehmer an. Die Aufschlüsselung des BIPs pro Region zeigt, dass Katalonien weiterhin die Nase vorne hat. Auch die Exporte sind im Jahr 2015 um 6,1% gestiegen und erreichen 64 Mio. EUR, was für die katalanischen Exporte das fünfte Rekordjahr in Folge bedeutet. 
    Im vergangenen Dezember betrug das Wachstum sogar 6,9%. Das bedeutet, dass Katalonien laut des Ministerio de Economía y Competitividad  25,5% aller spanischen Exporte generiert. Was die ausländischen Investitionen betrifft, wurde im letzten Jahr ein Wert von 4,8 Mrd. EUR erzielt, der gleichzeitig als bester Wert seit 2010 gilt.

    Quelle: 7.4.2016 von  Mag. Ruth Sackl
    https://www.wko.at/Content.Node/service/aussenwirtschaft/es/Katalonien-verzeichnet-hoechstes-Wirtschaftswachstum-seit.html?newsletter=wko+aw.n%2fa.aussenwirtschaft+weekly+16%2f16+vom+1942016++-+created%3a+20160417+-+sent%3a+20160419.link.spanien+%7c+katalonien+w%C3%A4chst.original