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    27.-28. Jänner 2017 in Rzeszów, PL: 10. Europa – Ukraine Forum

    Das Europa-Ukraine Forum ist eines der wichtigsten Veranstaltungen des Institute for Eastern Studies mit Hauptsitz in Warschau (Polen). Das 10. Forum thematisiert das Modernisierungs- und Entwicklungspotential der Ukraine sowie die Richtung und das Tempo der Reformen. Unabhängig von der Krise, die das Land in den letzten Jahren aufgrund des Krieges und des Verlustes von Territorien erlebte, hat die Ukraine ihre proeuropäischen Bestrebungen bekräftigt. Doch die ständigen politischen Spaltungen, die wirtschaftliche Instabilität und die ausständigen Reformergebnisse führen zu einer wachsenden Frustration in der Gesellschaft.

     

    “Opportunities Not To Be Missed” ist das Motto des diesjährigen Forums Europa – Ukraine. In Berichten,  Podiumsdiskussionen und Vorträgen werden die Reformen in der Ukraine und die Möglichkeiten, die sich aus dem EU-Assoziierungsabkommen und den Bedingungen für die Modernisierung der lokalen Gebietskörperschaften und der Zivilgesellschaft ergeben, thematisiert.IRE-Vorstandsvorsitzender Dr. Franz Schausberger wurde in seiner Rolle als Sonderberater der Europäischen Kommission zum Forum eingeladen und wird an der Podiumsdiskussion „Ukraine´s Decentralisation Reform. In search of an acceptable model“ als Experte teilnehmen.
    Das Europa-Ukraine Forum findet vom 27.-28. Jänner 2017 in der polnischen Stadt Rzeszów, nahe der ukrainischen Grenze, statt.

    Mehr Informationen unter:
    http://www.forum-ekonomiczne.pl/10th-europa-ukraina-forum/?lang=en#.WIDPOfnhCUl

    Regionalwahlen und Kommunalwahlen in Europa im Jahr 2017

    In neun europäischen Ländern werden 2017 – soweit sich dies bislang feststellen lässt – Kommunal- bzw. Regionalwahlen stattfinden. Die folgende Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Den Start macht wohl die Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs am 29. Jänner 2017. Die Gemeinderatswahl 2012 hatte der ÖVP den Verlust der absoluten Mehrheit beschert, sie kam auf 47,4 Prozent. Die SPÖ rutschte von 30 auf 23,4 Prozent ab, die “Unabhängige Wahlgemeinschaft” (UWG) steigerte sich von 10,7 auf 15,5 Prozent. Die Grüne Alternative (GAL) erreichte 4,2, die FPÖ 3,9 Prozent. Die Liste “Farblose Unabhängige Formierte Uniformierte” (FUFU) schaffte beim ersten Antreten mit 5,7 Prozent den Einzug ins Rathaus. Nach letzten Meinungsumfragen könnten die Waidhofener ÖVP und Bürgermeister Werner Krammer möglicherweise ihre absolute Mehrheit zurückgewinnen.
    Die 40 Mandate im Waidhofner Gemeinderat teilten sich nach dem Urnengang wie folgt auf: ÖVP 20, SPÖ 10, UWG 6, FUFU 2, Grüne 1, FPÖ 1.
    Es folgt die Landeshauptstadt Graz, in der am 5. Februar 2017 der Gemeinderat vorzeitig gewählt wird. Die letzten Gemeinderatswahlen in der Stadt Graz fanden am 25. November 2012 statt, sodass regulär die Wahlen erst im November 2017 stattgefunden hätten. Der Grazer Gemeinderat hat sich am Donnerstag, 17. November 2017 in einer Sondersitzung aufgelöst und damit den Weg für Neuwahlen geebnet. Zum ersten Mal seit Bestehen der Zweiten Republik wurde damit die vorzeitige Selbstauflösung des Grazer Gemeinderats beschlossen. Die Auflösung des Gemeinderats war notwendig, da Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) trotz SPÖ-Unterstützung für sein Budget keine Mehrheit gefunden hatte. Die KPÖ hatte ihre Unterstützung an eine Volksbefragung zum Murkraftwerk geknüpft. Die Neuwahlen in Graz hatten sich bereits Mitte Oktober abgezeichnet: Seit Jahren gilt das geplante Murkraftwerk in Graz-Puntigam als Zankapfel der Stadtpolitik. Grüne und KPÖ sind dagegen und forderten eine Volksbefragung, was allerdings aus juristischen Gründen abgelehnt wurde. Die KPÖ nahm das Nein zur Befragung zum Anlass, ihre Zustimmung zum Budget 2017 zu verweigern.
    Die letzten Gemeinderatswahlen 2012 hatte die ÖVP mit 33,74 Prozent klar gewonnen, trotz eines Verlustes von 4,6 Prozentpunkten. Die KPÖ konnte ihr schlechtes Ergebnis von 2008 wieder ausgleichen und kam mit einem Zuwachs von 8,7 Prozentpunkten auf einen Anteil von fast 20 Prozent und stellte mit Elke Kahr die Vizebürgermeisterin. Die SPÖ verlor 4,4 Prozentpunkte und kam auf 15,3 Prozent. Die FPÖ gewann 2,9 Prozentpunkte dazu und erreichte 13,7 Prozent. Die Grünen kamen mit einem Verlust von 2,4 Prozentpunkten auf einen Anteil von 12,1 Prozent. Erstmals schaffte die linksliberale Piratenpartei mit 2,7 Prozent den Einzug in den Grazer Gemeinderat. Das BZÖ hingegen schied aus dem Gemeinderat aus. Die Sitzverteilung im Grazer Gemeinderat lautet: 17 ÖVP, 10 KPÖ, 7 SPÖ, 7 FPÖ, 6 Grüne, 1 Piraten.
    Nach aktuellen Umfragen zu Beginn des Jahres 2017 könnte die ÖVP ihr letztes Ergebnis ungefähr halten, die SPÖ stürzt auf rund 11 Prozent, KPÖ und Grüne würden verlieren (vier bzw. zwei Prozentpunkte), während die FP mit rund 18 Prozent auf Platz zwei rücken würde. Bei einer Bürgermeisterdirektwahl wäre Siegfried Nagl wenig überraschend unschlagbar: 61,8 Prozent würden ihn wählen.Das IRE wird im Vorfeld jeweils über die Ausgangspositionen und Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen berichten.

    Nach Ländern geordnet

    Land/Termin                         Region    Organ(e)                           
    Dänemark
     
       
    21. November  5 Regionen Regionalräte
      98 Gemeinden Gemeinderäte
    Deutschland    
    26. März Saarland Landtag
    7. Mai Schleswig-Holstein Landtag
    14. Mai Nordrhein-Westfalen Landtag
    Finnland    
    9. April 297 Gemeinden Gemeinderäte
    Lettland    
    3. Juni 9 Städte, 110 Gemeinden Gemeinderäte
    Luxemburg    
    8. Oktober Städte und Gemeinden Gemeinderäte
    Mazedonien    
    März 90 Gemeinden Gemeinderäte
    Österreich    
    29. Jänner Niederösterreich Gemeinderat (Waidhofen/Ybbs)
    5. Februar Steiermark Gemeinderat Graz
    Oktober Burgenland Gemeindevertretungen
        Bürgermeisterdirektwahl 
    Oktober Niederösterreich  Gemeinderat Krems       
    Portugal    
    Oktober 308 Gemeinden Gemeinderäte
    Vereinigtes Königreich Großbritannien    
    4. Mai England 35 Councils
      England 9 direkt gewählte Bürgermeister
      Schottland    Alle 32 Councils
      Wales Alle 22 Councils

    (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

    Chronologisch geordnet

    Termin Organ(e) Region Land
    Jänner      
    29. Jänner Gemeinderat  Waidhofen/Ybbs, Niederösterreich Österreich
    Februar      
    5. Februar Gemeinderat Graz Steiermark Österreich
    März      
    26. März Landtag Saarland Deutschland
    März Gemeinderäte 90 Gemeinden Mazedonien
    April      
    9. April Gemeinderäte in 279 Gemeinden Finnland
    Mai      
    4. Mai 35 Councils England Vereinigtes Königreich
      9 direkt gewählte Bürgermeister England Vereinigtes Königreich
      Alle 32 Councils Schottland Vereinigtes Königreich
      Alle 22 Councils Wales Vereinigtes Königreich
    7. Mai Landtag Schleswig-Holstein Deutschland
    14. Mai Landtag Nordrhein-Westfalen Deutschland
    Juni      
    3. Juni Gemeinderäte 9 Städte, 110 Gemeinden Lettland
    Oktober      
    8. Oktober Gemeinderäte Städte und Gemeinden Luxemburg
    Oktober Gemeindevertretungen Burgenland Österreich
      Bürgermeisterdirektwahl     
    Oktober Gemeinderat Krems, Niederösterreich  Österreich
    Oktober Gemeinderäte 308 Gemeinden Portugal
    November      
    21. November  Regionalräte 5 Regionen Dänemark
      Gemeinderäte 98 Gemeinden Dänemark

    (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

    Das neue Jahr startet mit IRE-Beitritt von TRASYS

    Das IRE- Netzwerk wächst auch 2017 weiter und wir freuen und über den Beitritt von TRASYS Beteiligungs- und Management GmbH aus Wien.

    Die TRASYS ist eine private, österreichische Firmengruppe im Bereich Elektroindustrie. Die beteiligten Unternehmen verfügen über mehr als 100-jährige Erfahrung hinsichtlich der Entwicklung und Herstellung von elektrischen Motoren, Generatoren und Antriebssystemen. Durch die gegebene Eigentümerstruktur können die Unternehmen am Markt unabhängig agieren und aufgrund ihrer flachen Organisation mit hoher Flexibilität auf individuelle Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Mit den Fertigungen in Indien steht der Gruppe ein guter Zugang zu einem der wichtigsten globalen Wachstumsmärkte offen.
    Die Unternehmen der TRASYS-Gruppe entwickeln und produzieren elektrische, drehende Maschinen, d.h. Motoren und Generatoren, im mittleren Leistungsbereich und kleineren Stückzahlen. Von der Gruppe werden vorrangig internationale Kunden aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Berg-und Tunnelbau sowie Schienenfahrzeuge bedient. Die TRASYS verfügt über Fertigungs- und Vertriebsstandorte in Österreich, Bosnien, Indien und den USA.
    Vertreten wird das Unternehmen von dem geschäftsführenden Gesellschafter KR Ing. Franz Hrachowitz.
    http://www.trasys.at/ 

    Europäische Kulturhauptstädte 2017

    Die Städte Aarhus (Dänemark) und Pafos (Zypern) wurden für 2017 zu Kulturhauptstädten ernannt. Die Kulturhauptstadt Europas ist ein Titel, der seit 1985  jährlich von der Europäischen Union vergeben wird, seit 2004 sogar an zwei Städte. In dem Jahr finden in den Kulturhauptstädten zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt.  Die Benennung soll auch dazu beitragen, den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und ein besseres Verständnis der Bürger Europas füreinander zu ermöglichen.

     Durch diese Veranstaltung, für die von der EU Fördermittel zur Verfügung gestellt wurden, sollten der europäischen Öffentlichkeit besondere kulturelle Aspekte der Stadt, der Region oder des betreffenden Landes zugänglich gemacht werden.

    Aarhus
    Die Region Midtjylland sowie die 18 anderen Gemeinden der Region unterstützen das Projekt Aarhus 2017. Politisch und kulturell handelt es sich um das bedeutsamste und am höchsten profilierte Projekt in Dänemark seit Jahrzehnten. Es stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, in Aarhus und in die Region zu investieren.
    Aarhus 2017 bedeutet Beteiligung. Das Projekt ist Ergebnis eines Prozesses, an dem sich bisher mehr als 10.000 Menschen aus der gesamten Region beteiligt haben. Und Aarhus 2017 wird auch weiterhin gemeinsam mit den Bürgern Initiativen ins Leben rufen.
    Doch vor allem bedeutet Aarhus 2017, zu hinterfragen: Let´s Rethink signalisiert, dass Aarhus 2017 die Region Midtjylland in ein kulturelles Laboratorium verwandeln wird, in dem alternative Lösungen wachsen und gedeihen können.
    Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks, bildet das wirtschaftliche Zentrum Jütlands und verfügt über eine vielseitige Industrie.

    Pafos
    Pafos (auch Paphos) ist eine Hafenstadt im Südwesten der Republik Zypern und Verwaltungssitz des nach ihr benannten Bezirkes. Nach Nikosia, Limassol und Larnaka bildet Pafos die viertgrößte Stadtregion Zyperns mit 51.300 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2004). Die Stadt selbst hat ca. 27.500 Einwohner. Die Hafenstadt liegt im griechischsprachigen Teil der Insel. Wichtigstes Wahrzeichen Pafos ist das mittelalterliche Kastell direkt am Hafen, sowie die antiken Ruinen. Die Ruinen zahlreicher Tempel und Säulenhallen, Opferstätten bezeugen, dass Pafos seit fast 900 Jahren beständig als Wallfahrtsort gilt. An gleichen Stellen wurden und werden die bronzezeitliche Göttin Astarte, die griechische Aphrodite und die christliche Jungfrau Maria verehrt. Neben den Ruinen der öffentlichen Gebäude sind die zahlreichen Bodenmosaike besonders sehenswert. Zu den interessantesten archäologischen Ausgrabungen gehören die Königsgräber. Sie wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

    Für mehr Informationen:
    http://www.aarhus2017.dk/de/
    http://www.pafos2017.eu/?lang=en
     

    Kommission veröffentlicht den allerersten Gesamtbericht über die Durchführung der makroregionalen Strategien der EU

    Im Dezember hat die Europäische Kommission den allerersten Gesamtbericht über die Durchführung der vier bestehenden makroregionalen Strategien der Europäischen Union (EU) veröffentlicht: die EU-Strategie für den Ostseeraumdie EU-Strategie für den Donauraumdie EU-Strategie für die Region Adria-Ionisches Meer und die EU-Strategie für den Alpenraum.

    Der Bericht enthält eine Bewertung des Standes der Durchführung der aktuellen Strategien und zieht eine Bilanz der wichtigsten bisher erreichten Ergebnisse. Im Bericht werden Lehren aus den bisher gemachten Erfahrungen gezogen und eine Reihe Empfehlungen zu möglichen Weiterentwicklungen der Strategien und ihrer Aktionspläne, auch im Hinblick auf die künftige Kohäsionspolitik, ausgesprochen.
     
    Quelle: RegioFlash, EU-Kommission

    Aus den EU-Struktur- und Investitionsfonds sind bereits 130 Mrd. EUR in Europas Realwirtschafts geflossen

    Die Europäische Kommission hat den ersten Sachstandsbericht zu den fünf Fonds veröffentlicht. Diesem Bericht zufolge ist das Investitionstempo in den letzten Monaten stark angestiegen und bei der Durchführung der Fonds soll 2017 das angestrebte Niveau erreicht werden.

    Bis Ende 2015 haben bereits 274 000 Unternehmen Finanzhilfen über Programme im Rahmen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) (2014-2020) erhalten; 2,7 Millionen Menschen wurden bereits bei der Stellensuche oder beim Erwerb von Kompetenzen unterstützt; auf 11 Mio. Hektar landwirtschaftlichen Flächen wurde die Biodiversität verbessert, und eine Million Projekte wurden für eine Unterstützung durch die EU im Gesamtwert von fast 60 Mrd. EUR ausgewählt.
    Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) sind mit einem Budget von 454 Milliarden Euro für den Zeitraum 2014–2020 das wichtigste investitionspolitische Instrument der Europäischen Union.Bis 2023 wird mit den Mittteln dieses Fonds eine kritische Masse an Investitionen in die wichtigsten prioritären Bereiche der EU erreicht, um durch die Förderung der Arbeitsplatzschaffung und die nachhaltige Ankurbelung der europäischen Wirtschaft auf den Bedarf der Realwirtschaft zu reagieren.
    Die EU-Länder haben sich zu Folgendem verpflichtet:

    • Unterstützung für über 2 Millionen Unternehmen, damit sie ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, Produkte entwickeln, neue Märkte erschließen und neue Arbeitsplätze schaffen können.
    • Investitionen in die Infrastruktur in Bereichen wie Breitband, Informationstechnologie und Telekommunikation sowie Wasserversorgung. Dies wird vor allem den weniger entwickelten EU-Ländern helfen, den Lebensstandard ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsumfelds zu verbessern.
    • Nutzung der Mittel für Investitionen in die Fertigkeiten und die Anpassungsfähigkeit von Europas Arbeitskräften, sodass viele Millionen Menschen, auch Jüngere, Flüchtlinge und legale Migranten, sich (um-)schulen lassen oder sich selbständig machen können.

    Ergebnisse der Verhandlungen über die ESIF-Investitionsprogramme finden Sie hier.

    Quelle: RegioFlash, EU-Kommission
    Bild: 
    http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/flaggen_und_fahnen/pwiederkorrekteumgangmitflaggen100.html

    Innovation im Regionalen Wohnbau

    IRE Expert Conference on Sustainable and Affordable Housing:

     

    The population worldwide is growing and Austria expects one million more inhabitants by 2050. The reason is not only the slight increase in birth rates but also migration.  Housing is a fundamental right guaranteeing home to every person. Hence, the housing policy needs to be adapted to the fast changing society structure with more single households, nursing facilities for elderly people and higher equipment standards.

     “All these developments cause challenges for the economy and politics. Regions and cities are key stakeholders in the field of housing and need to set up a variety of modern, flexible, sustainable and affordable housing models for the future”, said IRE-chairman Franz Schausberger at the opening of the IRE expert conference.

    Many families decide to live in the suburban areas which makes the availability and affordability of the land scarce and expensive, explained Johannes Ebner, mayor of Hallwang a town near Salzburg. Furthermore, a good public transportation system and a broadband internet access are two important factors for families who move to the rural areas. The challenge is to offer a quiet and green environment with flawless infrastructure. 

    “Many people commute to the city centers every day, which makes subsidized housing and a sustainable mobility plan go hand in hand”, agreed Hans Mayr, Salzburg state minister for infrastructure and housing. The Region of Salzburg has lately worked intensively on a new housing reform to guarantee liquidity for housing subsidies. The reform will also include new housing designs such as starter apartments for young people with small income. The state government tries to implement the new concept without allowing for new debt.

     

    Housing subsidies is not common in all European countries, explained Susanne Bauer, chairwoman of the Eurocities Working Group Housing.  The average construction cost has increased by 46% in the past 10 years to over 2,000 Euros per square meter which makes subsidies so important. Moreover, subsidies not only benefit the tenant but also secure jobs and promote the construction industry. Vienna has developed a new housing policy offering small-scale units which are compact, cost-effective and flexible. Today, one third of all subsidized apartments in Vienna are “smart”. The Austrian housing system is well-structured which dates back to the 1980s, when Austria did not follow the trend to sell real estate´s on the free market but restructured and extended the promotion of housing and housing subsidies, explained Wolfgang Amann, Director of the Institute for Real Estate, Construction and Housing in Vienna. The federal government has achieved to establish a system with great benefits for today´s circumstances.

     

    However, offering non-profit housing and investing in modern and efficient construction measures while the at the same time considering the high land prices is an additional challenge for the housing business in Salzburg, said Christian Wintersteller, chairman of the Public Housing Association in Salzburg. The land prices in Salzburg have risen by 123% in the period from 2001 to 2011. Martin Clemens Weber from the Erste Bank AG, added that an efficient financial system for housing is significant and financial support is offered at European level. The European Investment Bank, for example, provides for long-term funds with fixed interest rates.

     

    The Austrian company GAP solution GmbH wants to achieve a balance between sustainability and affordability for housing construction. Johann Aschauer, managing director of GAP solution GmbH, presented the project “The House” which supplies the household with clean energy not using fossil fuels. It consists of a sustainable, ecological wood construction and a respiratory active facade with a honeycomb technology. “The house” has a positive energy balance which is generated from water heating, heat recovery and solar energy. Approximately 2000 houses have been modernized or newly built with the solar honeycomb technology.

     

    Affordability is the trademark of NEUE HEIMAT TIROL. Managing director Klaus Lugger condemns the high prices for rent and demands a 20%-limit for rent according to the personal income of the tenant. NEUE HEIMAT TIROL is one of the leading property developers and property management companies in Western Austria. As a consultant and problem solver in residential construction projects, NEUE HEIMAT TIROL offers its services to all Tyrolean municipalities and institutions. High value is placed on cost-oriented architecture, high living quality and increased environmental consciousness.

    Another best-practice example is the KlimaHaus Agency Bolzano, a public institution of the Autonomous Province of Bolzano for the energetic certification of buildings. To date, it has certified almost 7,000 buildings in Italy alone. The KlimaHaus agency is committed to the training and further education of all actors involved in construction. It promotes initiatives to raise awareness among the population on energy efficiency, sustainability and climate change. Energy efficiency requires a combination of several actors: builders, planners, building contractors and building materials traders, as well as research, training and development, politics, administration and service. “This is the only way we can save energy and reduce carbon dioxide emissions in the building sector”, explained Stefan Walder, from the Autonomous Province of Bolzano. The advantages of KlimaHaus speak for themselves: greatly reduced heating costs, healthy and comfortable living while at the same time increasing the value of the property.

    “Energy Efficiency plays a crucial role, also in the housing business”, said Josef Schwaiger, Salzburg state minister for energy. A constant development of energy efficient methods will improve sustainable living. Furthermore, less land is being built on in Salzburg, which already shows the positive effects of the coherent land and housing policy that the regional government is currently optimizing. Housing policy is in constant development in which a variety of aspects need to be considered: changing society structures, efficient technology, affordability and many actors who have their part in this process.

    For more pictures, click here.

    1. Dezember 2016: “Innovation im Regionalen Wohnbau”, Hallwang bei Salzburg, Österreich

    IRE-Fachkonferenz:

    Innovation im Regionalen Wohnbau

    Herausforderungen eines energieeffizienten

    und leistbaren Raumkonzeptes

    Donnerstag, 1. Dezember 2016

    Konferenzzentrum, Dorfstraße 18

    5300 Hallwang bei Salzburg, Österreich

    Das Recht auf Wohnen ist ein Grundrecht, das vielfältige und innovative Konzepte fordert. Junges Wohnen, Mobiles Wohnen und Grünes Wohnen sind nur einige Modelle die in eine energieeffiziente und nachhaltige urbane Strategie eingebettet werden sollen. Zusätzlich müssen Kommunen und Gemeinden, bei stetig wachsender Bevölkerung, auch leistbares Wohnen gewährleisten.

    Gemeinden und Kommunen sind die zentralen Akteure der örtlichen Raumordnung. Um eine geordnete Entwicklung auf regionaler Ebene zu garantieren,  ist ein Austausch von räumlichen Entwicklungsvorstellungen gemeindeübergreifend notwendig, damit die räumlichen Planungsvorhaben, das Einsparen von Kosten sowie die Minderung von Konkurrenz, umgesetzt werden können.

    Ein kohärentes Wohn – und Raumkonzept ist  entscheidend für die Lebensqualität von Regionen und Kommunen. Beispiele regionaler und kommunaler Strategien die als Best-Practice-Beispiel dienen, werden bei der IRE-Expertenkonferenz vorgestellt. Die IRE-Fachkonferenz richtet sich daher insbesondere an kommunale und regionale Entscheidungsträger. Denn eine innovative und zugleich bezahlbare Wohnsituation ermöglicht eine Weiterentwicklung, die zu Wachstum in der Region beitragen kann. 

    Programm Anmeldung

    Anmeldung unter: 

    E: martina.balazic@institut-ire.eu         F: +43 (0)662/84 32 88 – 5050

    T: +43 (0)662/84 32 88 – 10                          www.institut-ire.eu

     

    Konferenzpartner: 

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    Bildergebnis für neue heimat tirol logo      Bildergebnis für strabag

    the house - and you are at home   Bildergebnis für GBV die gemeinnützigen

     

     

    Kommission bringt Start-up-Unternehmen in Europa voran

    Europäische Kommission – Pressemitteilung vom 22.11.2016:
     

    Die Start-up- und Scale-up-Initiative der Kommission soll den vielen innovativen Unternehmern in Europa die besten Chancen eröffnen, weltweit führend zu werden. Sie bündelt alle Möglichkeiten, die die EU bereits bietet, und setzt zusätzlich neue Schwerpunkte in den Bereichen Risikokapitalinvestitionen, Insolvenzrecht und Besteuerung.

    Elżbieta Bieńkowska, für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU verantwortliches Kommissionsmitglied, stellte hierzu fest: „Die Start-ups schöpfen derzeit die Möglichkeiten des Binnenmarkts nicht aus. Die Neugründung und der Ausbau eines Unternehmens müssen in ganz Europa einfacher werden. Europa muss der Standort der ersten Wahl werden, wenn aus einer großen Geschäftsidee ein erfolgreiches Unternehmen werden soll. Es geht uns um neue Arbeitsplätze, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.“ 
    Die Initiative vereint eine Reihe bestehender und neuer Maßnahmen, mit denen ein einheitlicherer Rahmen für das Wachstum und die Geschäftstätigkeit von Start-ups in Europa insbesondere mit den folgenden Maßnahmen geschaffen wird:

    • Verbesserung des Zugangs zu Kapital
    • Zweite Chance für Unternehmer
    • Einfachere Steuererklärungen

    Darüber hinaus setzt die Initiative weitere Schwerpunkte und bietet Hilfestellung bei der Bewältigung der Regulierungsanforderungen, sorgt für eine bessere Unterstützung von Innovatoren durch Reformen des Programms Horizont 2020 und die Förderung von Ökosystemen, in denen Start-ups mit potenziellen Partnern wie Investoren, Universitäten, Forschungszentren und Geschäftspartnern in Kontakt kommen können. Die an Horizont 2020 vorgenommenen Änderungen ebnen den Weg für die Einrichtung eines Europäischen Innovationsrats. Unter anderem werden im Zeitraum 2018-2020 1,6 Mrd. EUR für von der Basis ausgehende Förderungen bahnbrechender Innovationsprojekte von Start-ups mit Wachstumspotenzial eingesetzt. Das Netzwerk Startup Europewird ausgebaut, um Cluster und Ökosysteme europaweit zu verbinden.
    Mit der jetzigen Initiative soll den drei größten Hindernissen für die Neugründung und den Ausbau von Unternehmen in Europa begegnet werden, die kürzlich in einer öffentlichen Konsultation aufgezeigt wurden:

    • Der Zugang zu Finanzierungen ist sowohl bei Neugründungen als auch beim Scaling-up, also beim Ausbau des Unternehmens, das größte Problem für deren Inhaber.
    • Die Erfüllung der Regulierungs- und Verwaltungsanforderungen nimmt zu viel Energie in Anspruch, die besser für die Expansion des Geschäfts – besonders ins Ausland – genutzt werden könnte.
    • Die richtigen Geschäftspartner, Märkte und qualifizierten Arbeitskräfte zusammenzubringen, ist trotz des europäischen Binnenmarkts mit 500 Millionen Menschen immer noch zu schwierig.

    Mehr Infos unter:
    http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-3882_de.htm
    Foto: Elżbieta Bieńkowska Twitter

    Luis Durnwalder wird IRE-Patron

    Das IRE freut sich bekanntzugeben, dass LH a.D. Dr. Luis Durnwalder dem IRE „Board of Patrons“ beigetreten ist. Das “Board of Patrons” besteht aus profilierten und hochkarätigen Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft, die die IRE-Zielsetzung, seine Aktivitäten und die Idee eines “Europa der Regionen” auf der Grundlage des Subsidiaritätsprinzips unterstützen. 

    Durnwalder studierte Agrarwissenschaften an der Universität für Bodenkultur in Wien. Nach dem Erwerb des Titels Diplom-Ingenieur im Jahr 1966 folgte das Anerkennungsverfahren an der Universität Florenz, das die Gleichwertigkeit seines österreichischen Abschlusses mit der laurea in scienze e tecnologie agrarie feststellte. Während seines Studiums begann Durnwalder, sich politisch zu engagieren, und amtierte von 1964 bis 1965 als Vorsitzender der Südtiroler Hochschülerschaft.

    1967 wurde Durnwalder Direktor des Südtiroler Bauernbunds, 1969 als Kandidat der Südtiroler Volkspartei Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Pfalzen. 1973 konnte er ein Mandat für den Südtiroler Landtag und damit gleichzeitig für den Regionalrat Trentino-Südtirol erringen. Nach den Landtagswahlen 1978 wurde er Mitglied der Landesregierung und übernahm als Landesrat im Kabinett Magnago V  das Ressort Landwirtschaft. Dieselbe Funktion hatte er auch im folgenden Kabinett Magnago VI inne. Von 1989 bis 2014 stand er der Landesregierung in als Landeshauptmann vor. In den Jahren 2004–2006 und 2009–2011 übernahm er turnusgemäß zusätzlich die Präsidentschaft der Region Trentino-Südtirol.