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    Goran Pauk wurde Mitglied des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarats

     

    Der Präsident der kroatischen Region Sibenik-Knin, Goran Pauk, wurde Ende Juli 2016 vom Verband der Kroatischen Gespanschaften und von der Vereinigung der kroatischen Gemeinden und Städte zum Mitglied des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarats in Strasbourg ernannt. Die Nominierung gilt für den Zeitraum von Oktober 2016 bis Oktober 2020. Die Region Sibenik-Knin ist seit 2010 Mitglied des Instituts der Regionen Europas (IRE).

    Die Gespanschaft Šibenik-Knin ist eine Region in Dalmatien (Kroatien)und reicht von der Adria bis zur Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Sie hat eine Fläche von 2.994 km² und rund 109.000 Einwohner. Hauptstadt und Verwaltungssitz ist Šibenik. 

    Nachhaltiges Wassermanagement im Westbalkan

    Konferenz zur nachhaltigen Wasserversorgung, Zagreb:

    Unter dem Titel „Wasser – die Ressource der Zukunft” fand kürzlich eine Konferenz in Zagreb (Kroatien) statt. Die aktuelle Lage der Wasserwirtschaft, die Nutzung neuer Technologien in der Wasserversorgung, der Schutz der Quellen sowie neue Möglichkeiten im Wasserabfallsystem waren einige der Themen. Es wurde deutlich, dass ein nachhaltiges Wassermanagement eine wichtige geopolitische und strategische Herausforderung darstellt, für die die EU Strategien zur Sicherheit und Erhaltung der Wasserressourcen herausgearbeitet hat.

    An der Konferenz  haben Unternehmen, Repräsentanten öffentlicher Institutionen und Regionalpolitiker aus den Westbalkan-Regionen teilgenommen, so unter anderem auch Delegationen aus Slowenien, Serbien und Bosnien und Herzegowina. Aus den IRE-Partnerregionen waren der Premierminister des bosnischen Kantons Tuzla, Bego Gutic, und der Minister für Agrikultur, Wasserwirtschaft und Forstwirtschaft des Kantons Una-Sana, Dragan Polimanac, anwesend. Minister Polimanac betonte, dass es in der Verantwortung der Regionalregierungen liege, die Herausforderungen in der Wasserwirtschaft zu erkennen und aktiv zu handeln, um die Vorgabe der EU zu erfüllen und dadurch die Nachhaltigkeit der gesamten regionalen Infrastruktur zu sichern.  

     


    Feier zum 450. Jahrestag der Schlacht von Szigetvár (Sigetska)

    Bericht aus der IRE-Mitgliedsregion Međimurje (Kroatien):

    Feier zum 450. Jahrestag der Schlacht von Szigetvár

    Anlässlich des 450. Jahrestages der Schlacht von Szigetvár (Sigetska) fand am 8. September 2016 eine Feier statt, an der die kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic, der ungarische PräsidentJanos Ader und der stellvertretende Ministerpräsident der Türkei, Veysi Kaynak, teilnahmen. Man gedachte vor allem des heldenhaften Kampfes von Ban Nikola Šubić Zrinski, in Kroatien wurde auf besondere Anregung der Region Međimurje das Jahr 2016 zum „Jahr des Nikola Šubić Zrinski“ erklärt.


    v.l.n.r.: Kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic, der ungarische Präsident Janos Ader und der stellvertretende Ministerpräsident der Türkei, Veysi Kaynak.

    Die Belagerung von Szigetvár durch die Truppen des Osmanischen Reiches dauerte vom 6. August bis 8. September 1566 und endete nach heftigem Widerstand von Ban Nikola Šubić Zrinski mit der Einnahme der Burg durch die Osmanen. Während der Belagerung starb Sultan Süleyman der Prächtige. Daraufhin drangen die osmanischen Truppen, die hohe Verluste erlitten hatten, nicht weiter nach Westen vor und kehrten nach Istanbul zurück. So hatte der heldenhafte Einsatz von Nikola Zrinski die westeuropäische Zivilisation vor der osmanischen Eroberung gerettet.
    Auf Initiative des Präsidenten der Region Međimurje, Matija Posavec, fand im Jahr 2016 eine große Zahl von Veranstaltungen statt.


    Kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic und der
    Regionalpräsident von Međimurje, Matija Posavec.

    Landtagswahl in Mecklenburg- Vorpommern: AfD überholt CDU

    Die AfD hat es wieder geschafft aus dem Stand, mit einem Ergebnis von 20,8 Prozent, in ein Landesparlament einzuziehen. Jeder fünfte Wähler hat in Mecklenburg-Vorpommern für die rechtspopulistische Partei gestimmt. Die erst vor drei Jahren gegründete Alternative für Deutschland (AfD) zieht damit bereits in das neunte deutsche Landesparlament ein.

     
    Alle Parteien verlieren zugunsten der AfD, die auf Anhieb den  zweiten Platz 2 erreicht. Stärkste Kraft wurde dennoch die SPD (30,6 Prozent) mit Ministerpräsident Erwin Sellering.  Die CDU erreichte  lediglich 19 Prozent, die Grünen, die NPD und die FDP scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Linke zieht mit  13,2 Prozent in den Landtag ein.
     
    Die Wahlbeteiligung ist in Mecklenburg-Vorpommern deutlich höher ausgefallen als noch vor fünf Jahren. Rund zehn Prozent mehr Wähler stimmten über den neuen Landtag ab, 60,5 Prozent. Höher war die Wahlbeteiligung zuletzt nur 2002, allerdings wurde damals gleichzeitig der Bundestag gewählt. Von der Mobilisierung profitiert vor allem die AfD. Es sind ehemalige Nichtwähler, die für die Partei stimmen. Vielfach wurde die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern als Abstimmung über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin bezeichnet. Zumindest für die Wähler der AfD trifft das zu. Sie halten die Flüchtlingskrise neben der Frage nach Arbeitsplätzen für das drängendste Thema.
     
    Stadt-Land-Gefälle
    Der AfD ist es gelungen, drei Direktmandate zu erlangen. Dabei handelt es sich um Wahlkreise in Vorpommern, in der Region Greifswald. In Vorpommern-Greifswald III gewinnt die AfD mit 35,3 Prozent deutlich, die CDU ist abgeschlagen auf Platz zwei mit 19 Prozent. Im Wahlkreis von Angela Merkel, Stralsund, ist es bei der Auszählung am Wahlabend knapp geworden. Kurz sah es danach aus, als könnte die AfD dort gewinnen, wo Merkel ihr Ferienhaus hat. Am Ende gewinnt CDU-Kandidat Dietmar Eifler mit 0,5 Prozent Vorsprung und zieht in den Landtag ein. Im dünn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich nur eine schwache Stadt-Land-Ausprägung. In städtisch geprägten Wahlkreisen gewinnt die SPD sehr deutlich; in Wismar sind es über 40 Prozent, in Rostock 29 Prozent – mit zehn Prozent Abstand auf die CDU.
     
    In Mecklenburg-Vorpommern sind rund 1,33 Millionen Menschen wahlberechtigt. Es traten landesweit 17 Parteien zur Wahl an. 389 Kandidaten bewarben sich um die insgesamt 71 Parlamentssitze in Schwerin.
     
    Wahlbeteiligung:
    2016    61,6 %
    2011    51,5 %
     
    Quellen:

    http://www.faz.net/

    www.tagesschau.de           

    Die 7 besten Gründe für Ihre Teilnahme an der 12. Konferenz Europäischer Regionen und Städte

    Die jährlich stattfindende Konferenz Europäischer Regionen und Städte (KERS) wird jeweils zu aktuellen Themen für Regionen und Städte Europas im Hinblick auf zukünftige Strategien und Herausforderungen für Politik und Wirtschaft organisiert. Diese Konferenz bringt jedes Jahr zirka 250 politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger aus den verschiedenen Regionen Europas zusammen.

    Die 12. Konferenz Europäischer Regionen und Städte nimmt sich mehrerer Themenbereiche regionaler Nachhaltigkeit an. Zum einen geht es um das äußerst aktuelle Thema einer nachhaltigen Integration von Menschen, die in den Ländern der EU aufgenommen wurden und nun hier eine neue Heimat und Beschäftigung finden sollen. Zum anderen widmen wir uns dem nachhaltigen Umgang mit  Boden und Wasser. Schließlich leistet auch die Bewahrung des regionalen kulturellen Erbes einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Tourismus in Städten und Regionen. Die Frage, wie man für wichtige, nachhaltige regionale Projekte finanzielle Unterstützung von der europäischen Ebene erhalten kann, steht am Anfang der Konferenz.

    Die 7 besten Gründe zur Teilnahme: Ihr persönlicher Nutzen und Mehrwert!

    1. Bei unserer Konferenz Europäischer Regionen und Städte werden brennend aktuelle Themen diskutiert. Ihr persönlicher Beitrag in der Diskussion ist uns willkommen.
    2. Wir bieten Ihnen international anerkannte Referenten und Experten, die Sie über die aktuellen Entwicklungen in den verschiedensten Bereichen informieren. Dazu kommen noch Sprecher von regionalen und kommunalen Best-practice-Beispielen, die ein Problem bereits erfolgreich gelöst haben.
    3.  Nachhaltiger und moderner Tagungsort: Das Kongresshaus in Salzburg ist ein exklusiver Kongressstandort im Zentrum der Stadt. Moderne Räumlichkeiten mit kostenloser WIFI-Verbindung bieten ein ideales Arbeitsklima. Die internationale Konferenz wird als Green Meeting organisiert und durchgeführt. Das Salzburger Kongresshaus begeistert seine Besucher auf Grund der einmaligen Lage direkt neben dem Salzburger Mirabellgarten.
    4. Kostenlose Teilnahme: Als Präsident oder Vertreter einer Region, als Bürgermeister und Vertreter einer Stadt oder Gemeinde, sowie als IRE-Mitglied und Sponsor, ist die Teilnahme am Programm für Sie kostenfrei. Von allen anderen müssen wir zur Kostendeckung einen Beitrag von EUR 350.– pro Person für die gesamte Konferenz einheben. Das Programm bietet neben den informativen Kurzreferaten und Podiumsdiskussionen auch die volle Verpflegung während der Konferenz und ein umfassendes gesellschaftliches Rahmenprogramm an zwei Abenden.
    5.  Uneingeschränktes Networking: Treffen Sie  Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien, Investoren, Kooperationspartner etc. Sie haben die Möglichkeit mit wichtigen Unternehmern direkt ins Gespräch zu kommen. Profitieren Sie  vom europaweiten Netzwerk des IRE. Nationale und internationale Kontakte sind  garantiert. In B2B-Meetings bietet sich die Möglichkeit mit hochkarätigen internationalen Teilnehmern aus verschiedenen Branchen in Kontakt zu kommen.
    6.  Im Ausstellungsbereich im ersten Stock des Salzburg Congress bietet sich die Möglichkeit, Ihre Stadt/Region vorzustellen und zu präsentieren (bei Interesse kontaktieren Sie bitte martina.balazic@institut-ire.eu).
    7. IRE Social Events: Den gelungenen und erfolgreichen Tag können Sie mit den  anderen Konferenzteilnehmern bei den Abendveranstaltungen ausklingen lassen. Dazu bietet die KERS einen Empfang in der Salzburger Residenz, sowie ein Salzburger Abend in Stiegl´s Brauwelt. Gemütlich in der Brauwelt Essen und Trinken und das alles um nur 20.– € pro Person.

    Melden Sie sich heute noch an:

    12. Konferenz Europäischer Regionen und Städte (KERS)

    25.- 27. September 2016, Salzburg Congress, Salzburg, Österreich

    Information und Anmeldung unter: martina.balazic@institut-ire.eu oder www.institut-ire-eu

    IRE-Vorstand Franz Schausberger traf ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin in Salzburg

    von links: Franz Schausberger und Pawlo Klimkin

    Anlässlich seines Besuches in Salzburg am 29. August 2016 traf der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin auch mit dem Vorstand des Instituts der Regionen Europas (IRE), Landeshauptmann a. D. Franz Schausberger, zusammen. Die Möglichkeiten zur Intensivierung der stärkeren Zusammenarbeit zwischen ukrainischen Regionen (Oblaste) und Regionen der EU, insbesondere mit österreichischen Bundesländern, standen im Mittelpunkt des Gespräches. Während die westlichen Regionen der Ukraine historisch und traditionell eine sehr starke Orientierung nach Europa aufweisen, wäre es sehr zielführend, auch die anderen Regionen stärker in die Kooperation mit europäischen Regionen einzubeziehen. Schausberger zeigte sich überzeugt, dass es für die österreichischen Bundesländer viele wertvolle Ansätze für wirtschaftliches und kulturelles Engagement in den Regionen der Ukraine gäbe. Das IRE ist schon seit vielen Jahren in einer engen Partnerschaft mit der Region und der Stadt Lemberg (Lviv) in der Westukraine. Obwohl die Ukraine in 24 Regionen aufgeteilt ist, ist das Land der stark an das System des zentralen Einheitsstaates angelehnt. Über mehr Regionalisierung und Dezentralisierung wird seit Jahren diskutiert.
     
    Der ukrainische Außenminister war zur Ernennung von Martin Panosch zum neuen Honorarkonsul der Republik Ukraine nach Salzburg gekommen. Er wurde von Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl begrüßt. Anwesend war auch der ukrainische Botschafter in Österreich, Olexander Scherba.

                    Foto: SN/lmz/neumayr
    V.l.n.r.: Der neue Honorarkonsul der Ukraine, Martin Panosch, der Ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

    Rumänische Region Arad und IRE bekräftigen Zusammenarbeit

    Bei einem kürzlich stattgefundenen Treffen zwischen dem Präsidenten der Region Arad, Iustin Cionca, und dem IRE-Vorstand Franz Schausberger in Arad, wurde die jahrelange Zusammenarbeit bekräftigt. Die Region Arad grenzt an Ungarn, hat rund 400.000 Einwohner und hat zahlreiche historische Verbindungen zu Österreich, da es rund zwei Jahrhunderte zur Habsburger-Monarchie gehörte. Vor allem die Hauptstadt Arad verfügt über ein bedeutendes historisches und kulturelles Erbe.
     
    Präsident Cionca verwies auf die zunehmenden Probleme am Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung sei hoch, allerdings bestünde in manchen Bereichen ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Zahlreiche Arbeitskräfte verlassen Rumänien und suchen in Westeuropa einen Arbeitsplatz.
     
    Cionca betonte im Zusammenhang die großen langjährigen Bemühungen in seiner Region um die Integration der Roma, die jedoch nur sehr langsam fortschreite. Auf diese Problematik verwies er im Zusammenhang mit der Integration von Flüchtlingen, die sicher mehrere Generationen dauern würde, wie dies die schwierige Integration der Roma zeige.

     
    Rathausplatz, 2010 Foto: Sven Teschke

    Der Präsident der Region Arad  betonte, dass sich die Regionalverwaltung besonders um den Ausbau des Tourismus bemühe und interessiert sei, die vielfältigen Touristischen Möglichkeiten der Region zu präsentieren. IRE-Vorstand Franz Schausberger lud Präsident Cionca ein, die am 25. – 27. September 2016 in Salzburg stattfindende 12. Konferenz Europäischer Regionen und Städte für eine touristische Präsentation seiner Region zu nützen.

    EU-Kommissar Günther H. Oettinger besuchte das Institut der Regionen Europas

    Dringend notwendige Errichtung einer hochwertigen digitalen Netzinfrastruktur


    Von links: IRE-Kuratoriumsmitglied Bernd Petrisch, Kommissar Günther Oettinger

    und IRE-Vorsitzender Franz Schausberger
     

    Der Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, besuchte gestern, 24. August 2016, nachmittags das Institut der Regionen Europas (IRE) in Salzburg. Im Mittelpunkt des Gespräches mit dem Institutsvorstand Prof. Dr. Franz Schausberger, dem IRE-Kuratoriumsmitglied Dr. Bernd Petrisch und dem IRE-Generalsekretär Dr. Joachim Fritz stand die dringende Notwendigkeit des Ausbaus der Breitbandversorgung vor allem in den Regionen, insbesondere in den wirtschaftlich ärmeren und in den Grenzregionen. Vor allem durch die ständig wachsenden Anforderungen durch Industrie 4.0 und die zukünftigen Voraussetzungen für fahrerlose Mobilität entstehen für die Regionen große Herausforderungen, um die notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie aus den Äußerungen Kommissar Oettingers hervorging, sind zahlreiche europäische Staaten – wie etwa die baltischen Staaten, die Niederlande und Deutschland – in ihren diesbezüglichen Vorbereitungen wesentlich weiter als Österreich. Im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit der Länder sei es notwendig rasch die erforderliche Infrastruktur auszubauen. Oettinger begrüßte ausdrücklich die Initiativen des IRE in diesem Bereich, da dadurch das Bewußtsein für diese notwendigen Maßnahmen gestärkt würde.

    Foto: IRE 

    IRE intensiviert Zusammenarbeit mit Regionen und Städten Ungarns

    Auf seiner Reise durch Süd- und Zentralungarn besuchte der Vorstandsvorsitzende des Instituts der Regionen Europas (IRE), Franz Schausberger, kürzlich das Komitat Csongrád und traf dort mit der Vizepräsidentin des Regionalrats, Anna Magyar, zusammen. Die wesentlichen Punkte des Gesprächs waren das Flüchtlingsproblem, die Herausforderungen als Grenzregion und die grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit. 

    Wie Frau Magyar betonte, war die gesamte Region im Vorjahr durch den Flüchtlingsstrom über die serbische Grenze, die nur etwa 10 Kilometer von der Regionalhauptstadt Szeged entfernt ist, bis zum  Äußersten belastet. Durch die Maßnahmen der ungarischen Regierung sei nun eine wesentliche Erleichterung eingetreten. Dieses Problem habe die ohnehin schon angespannte Situation als Grenzregion wesentlich verschärft und das Komitat völlig überfordert.
     
    Frau Magyar hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der angrenzenden serbischen Region Vojvodina und der rumänischen Region Arad hervor, die schon zu mehreren sehr wichtigen gemeinsamen grenzüberschreitenden Projekten mit Unterstützung der EU geführt hatte.
     
    Bei seinem Besuch in der zentralungarischen Stadt Kecskemet traf Schausberger zu einem ausführlichen Gespräch mit dem 1. Vizebürgermeister der Stadt, Dr. Szeberenyi Gyula Tamas, zusammen, der die auf Urlaub befindliche Bürgermeisterin vertrat. Dr. Szeberenyi berichtete, dass die Stadt Kecskemet durch die Ansiedlung des großen Mercedes-Werkes nicht nur kaum ein Arbeitslosenproblem habe, sondern sogar Arbeitskräftemangel. Diese Suche nach Arbeitskräften werde durch den bereits beschlossenen Ausbau des Mercedes-Werkes um weitere 4.000 Arbeitsplätze noch verschärft.
     
    Sowohl in Szeged als auch in Kecskemet wurde eine Intensivierung der Regionen und Städte mit dem Institut der Regionen Europas vereinbart.

    Foto: IRE 

    Regionale Europa-Vernetzung am IRE

    Diese Woche fand am 2. August 2016 ein Meeting mit Vertretern des Salzburger Regionalverbandes (RV) Pongau am IRE in Salzburg statt. IRE-Vorstand Prof. Dr. Franz Schausberger lud zu einem Kooperationsmeeting ein, anwesend waren auch Frau Mag.a Michaela Petz-Michez, Leiterin des Salzburger Verbindungsbüros zur EU in Brüssel, Dr. Peter Brandauer, Bürgermeister der Pongauer Gemeinde Werfenweng, und Stephan Maurer, Leiter des EuropeDirect Südliches Salzburg-Pongau sowie IRE-Generalsekretär Dr. Joachim Fritz.


    von links: Stephan Maurer, Michaela Petz-Michez, Franz Schausberger,
    Peter Brandauer und Joachim Fritz

    Bürgermeister Brandauer berichtete von aktuellen europäischen und Projekten und internationalen Kooperationen, wie z.B. dem internationalen Netzwerk Alpine Pearls, dessen Präsident er seit 2006 ist. Die Internationale Organisation besteht aus 25 Gemeinden die sich als Urlaubsorte profiliert haben, mit höchstem Anspruch an umweltfreundliche, bewusste und stressfreie Erholung. Die Urlaubsorte in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz werden als „Perlen“ bezeichnet. Das Netzwerk spannt sich wie eine „Perlenkette“ über den gesamten Alpenbogen. Alle 25 Perlen der Alpen stehen gemeinsam für sanft-mobiles Reisen und erfüllen hohe Qualitätskriterien für einen unbeschwerten, stressfreien Urlaub mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Sanfte Mobilität steht im Mittelpunkt: erlebnisreiche umweltfreundliche Freizeitangebote, verkehrsberuhigte Ortszentren sowie Mobilitätsgarantie mit komfortablen Transfer-Services sind selbstverständlich. Auf Autos soll hier verzichtet werden.
     
    Der Regionalverband Pongau ist seit kurzem IRE-Partner und es ist geplant in Zukunft gemeinsame Projektideen auszuarbeiten und bei der Europäischen Kommission einzureichen. Ziel ist die Stärkung der Bewusstseinsbildung für ein gemeinsames Europa in der Region.  
     
    Weiters sind gemeinsame Veranstaltungen und Treffen mit Bürgerinnen und Bürgern aus den 119 Salzburger Gemeinden geplant zu der auch Petz-Michez und Schausberger als Europaexperten sprechen werden. So soll die Bevölkerung auch außerhalb der Ballungsregionen aktiv zu dem Thema Europa informiert werden und bei neuen EU-Projekten mit eingebunden werden. Zielgruppen wären von Jugend bis Erwachsenen ein möglichst breites Spektrum der Bevölkerung.

    Links: 
    ALPINE PEARLS:
    www.alpine-pearls.com
    RV Pongau:http://www.alpine-pearls.com
    www.pongau.org
    Europe Direct Info Point:
    www.europainfo.at/home/edis/salzburg/16
    EU-Verbindungsbüro Brüssel: 
    https://www.salzburg.gv.at/dienststellen/abteilungen/200/2001/20013/landes-europabuero-verbindungsbuero-team